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    <title>Hanni &amp; Anton</title>
    <link>https://unterwegs.hanton.at/</link>
    <description>Berichte von unserer Reise</description>
    <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 04:42:26 +0000</pubDate>
    <item>
      <title>Zurück in Wien </title>
      <link>https://unterwegs.hanton.at/zuruck-in-wien</link>
      <description>&lt;![CDATA[Am 27.03. sind wir am Abend nach einer langen Anreise in Wien angekommen. Unsere Familien haben uns würdig mit Luftballons und vielen Umarmungen empfangen.&#xA;&#xA;Hanni und Anton mit Gepäck&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Trotz verspätetem Abflug der ersten Maschine von Kuala Lumpur nach Istanbul haben wir unseren Anschlussflug erwischt. Nachdem wir angekommen sind, haben wir bei einem gemeinsamen Essen in der Casa Oellerer die ersten Eindrücke geteilt und sind auch wieder in Genuss echten Brotes gekommen.&#xA;&#xA;Das Flugzeug, mit dem wir von Istanbul nach Wien flogen&#xA;&#xA;Es war eine wundervolle, spannende und vor allem großartige Reise, die wir in den letzten sechs Monaten erleben durften. Wir sind in dieser Zeit gewachsen, haben viel gelernt und vermissen jetzt schon die tropische Wärme :-)&#xA;&#xA;Der Blick aus dem Flugzeugfenster&#xA;&#xA;Vielen Dank, an alle die unseren Blog verfolgt haben und uns so ein Stück begleitet haben.&#xA;&#xA;Hanni und Anton vor den Petronas-Türmen]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Am 27.03. sind wir am Abend nach einer langen Anreise in Wien angekommen. Unsere Familien haben uns würdig mit Luftballons und vielen Umarmungen empfangen.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/YaCrHm3RmbLzy7t/preview" alt="Hanni und Anton mit Gepäck"></p>



<p>Trotz verspätetem Abflug der ersten Maschine von Kuala Lumpur nach Istanbul haben wir unseren Anschlussflug erwischt. Nachdem wir angekommen sind, haben wir bei einem gemeinsamen Essen in der Casa Oellerer die ersten Eindrücke geteilt und sind auch wieder in Genuss echten Brotes gekommen.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/KaZZS7sjQMtTiSH/preview" alt="Das Flugzeug, mit dem wir von Istanbul nach Wien flogen"></p>

<p>Es war eine wundervolle, spannende und vor allem großartige Reise, die wir in den letzten sechs Monaten erleben durften. Wir sind in dieser Zeit gewachsen, haben viel gelernt und vermissen jetzt schon die tropische Wärme :–)</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/MBpQDj3eSTzP3XP/preview" alt="Der Blick aus dem Flugzeugfenster"></p>

<p>Vielen Dank, an alle die unseren Blog verfolgt haben und uns so ein Stück begleitet haben.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/AXNB3ZQTmqowAy9/preview" alt="Hanni und Anton vor den Petronas-Türmen"></p>
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      <guid>https://unterwegs.hanton.at/zuruck-in-wien</guid>
      <pubDate>Wed, 27 Mar 2024 17:05:22 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Last Stop: Kuala Lumpur</title>
      <link>https://unterwegs.hanton.at/last-stop-kuala-lumpur</link>
      <description>&lt;![CDATA[Der letzte Ort unserer Reise war Kuala Lumpur, die Hauptstadt von Malaysia. Wir nutzten unsere letzten fünf Tage dazu, um die Stadt zu erkunden, Dinge für Wien einzukaufen, und uns schon langsam auf das Leben zurück in Österreich einzustellen.&#xA;&#xA;Hanni und Anton vor den Petronas-Türmen&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Wir kamen des Abends in KL (wie die coolen Kids sagen) an, und schnell wurde uns klar, dass die Stadt kaum vergleichbar mit unseren vorigen Destinationen war. Nachdem wir viele Wochen in kleinen Orten, auf winzigen Inseln und in dem lupenreinen Singapur verbracht haben, brauchten wir ein bisschen, um uns wieder an eine &#34;normale&#34; Großstadt zu gewöhnen.&#xA;&#xA;Unser erster Besuch galt der &#34;Petaling Straße&#34;, die praktischerweise direkt neben unserem Hotel zu finden war. Diese Straße ist bekannt für ihren Markt, auf dem es neben Gemüse, Fleisch und fertigen Mahlzeiten eine Unmenge an günstigen &#34;Marken&#34;klamotten -uhren und -parfums zu günstigen Preisen zu erstehen ist.&#xA;&#xA;Der Markt auf der Petaling Straße&#xA;&#xA;Nachdem wir hier einmal durchgeschlendert sind, starteten wir einen ersten Spaziergang durch die Nachbarschaft, und konnten dabei gleich einen Blick auf die sehr schöne Jamek-Moschee werfen. Dieses Gebäude steht auf der Landzunge am Zusammenfluss des Klang und des Gombak, wodurch sie noch einmal speziell in Szene gesetzt wird. An unserem letzten Tag in Kuala Lumpur bekamen wir auch die Gelegenheit, die Moschee zu besuchen, wodurch wir sie auch von innen bewundern konnten. Ein freundlicher älterer Herr führte uns dabei durch den Hauptgebetsraum, und beantwortete uns ein paar Fragen zum Islam und dem Ramadan, die wir nach unserer Reise durch Malaysia, ein hauptsächlich muslimisches Land, hatten.&#xA;&#xA;Die Jamek-Moschee&#xA;&#xA;In unmittelbarer Umgebung der Moschee liegt der Platz der Unabhängigkeit. Dieser ist umrundet von sehr schönen Bauten, wobei das Sultan Abdul Samad Gebäude speziell ins Auge sticht. Auch wenn das Design keiner fixen Schule folgt, sondern eher versucht, arabisch auszusehen, ist es dennoch sehr schön zu betrachten.&#xA;&#xA;Das Sultan Abdul Samad Gebäude&#xA;&#xA;An einem der kurzen Enden des Platzes steht der Fahnenmast (einer der höchsten der Welt), auf dem am 31.08.1957 zum ersten Mal die malaiische Fahne gehißt wurde. Auf dem Rasen, der den Platz bedeckt, bereiteten sich Einwohner:innen gerade auf das Fastenbrechen vor, doch leider fing es nach kurzer Zeit zum Regnen an, wodurch die Feierlichkeiten ins Innere verlegt werden mussten. Auch wir suchten im Zentralmarkt Schutz, und nutzten die Gelegenheit gleich, um in dem schönen Art-Deco Gebäude Abend zu Essen. Als wir fertig waren hat es glücklicherweise auch aufgehört zu regnen, und so konnten wir in Ruhe zu unserem Hotel zurück spazieren, um uns zu Ruhe zu begeben.&#xA;&#xA;Gleich neben unserer Unterkunft befindet sich das RexL, eine Art hippes Einkaufszentrum/Kulturzentrum mit Café, Restaurants und Bar. Ein paar secondhand Geschäfte und ein sehr cooles Buchgeschäft, runden das Angebot ab. Spontan haben wir uns entschieden, das immersive Kino, welches auch dort zu finden ist zu besuchen. Wir sind auf Sitzsäcken am Boden gelegen und haben uns eine Stunde verschiedenste Installationen, Kurzfilme angeschaut. Das war sehr beeindruckend und eine tolle Erfahrung.&#xA;&#xA;Ein Ausschnitt aus einem immersiven Kurzfilm&#xA;&#xA;Danach begaben wir uns in das Museum für islamische Kunst. In diesem fanden wir, neben einer Wechselausstellung zu Kalligraphie, auf zwei Stöcken Ausstellungsobjekte und Erklärungen zu den verschiedenen muslimischen Gemeinschaften in Südostasien und zu den größten Feldern der islamischen Kunst, wie Stoffe und Einrichtung. Auch wenn wir einen roten Faden durch die Ausstellungen leider vermisst haben, waren wir trotzdem sehr fasziniert von der Vielfalt und Schönheit der Exponate.&#xA;&#xA;Ein Kalligraphie-Gemälde, dass die Kaaba zeigt&#xA;&#xA;Ein originaler Innenraum aus einem alten arabischen Gebäude&#xA;&#xA;Ein goldenes Geschirrset&#xA;&#xA;Unser nächster Stopp führte uns auf die andere Seite der Innenstadt. Inmitten älterer, geradezu abgefakter Häusern, fällt eines besonders auf. Es ist modern und passt eigentlich nicht in das Bild der Straße. Darin befindet sich das Urban Museum, kurz Ur-Mu. Dort finden sich moderne Bilder und Skulpturen, selbst bezeichnet sich das Museum als eines für schrullige zeitgenössische Kunst. &#xA;&#xA;Nachdem wir in dieser geschwelgt hatten, gönnten wir uns noch einen Kaffe, und machten uns dann auf zu den Petronas-Türmen, dem Wahrzeichen der Stadt. Auch wenn ihnen der Titel des höchsten Gebäude der Welt schon von einigen Jahren abgenommen wurde, sind sie immer noch ein enormer Tourist:innenmagnet, und nachdem wir selber dort waren können wir auch sagen zurecht. Fast bedrohlich ragen die Konstruktionen aus Glas und Stahl in den Himmel, und verbunden durch eine kleine Brücke auf halber Höhe erinnern sie fast an den Rückzugsort eines Superschurkens, anstatt an ein Bürogebäude mit Shoppingcenter.&#xA;&#xA;Die Petronas-Türme von unten&#xA;&#xA;Während wir von beiden Seiten der Türme Fotos schossen (Auf der ersten, auf der wir waren, stand die Sonne ungünstig), machten wir Bekanntschaft mit einer professionellen Hobbyfotografin, die von uns Aufnahmen anfertigte, die dem Schlusspunkt so einer wunderbaren Reise würdig waren&#xA;&#xA;Gerade rechtzeitig betraten wir das Innere der Türme, denn plötzlich wandelte sich das leichte Nieseln, das uns außerhalb noch begleitete, in einen massiven Schüttregen, der ein Aufhalten im Freien praktisch unmöglich machte. Nachdem wir so an die beiden Türme gebunden waren, und wir sowieso noch den Einbruch der Nacht abwarten wollten, um die Lichtershow an dem Gebäude zu bewundern, beschlossen wir, eine Pause im Kino bei Kung-Fu Panda 4 zu machen. Gesagt-getan, eilten wir nach einer etwas umständlichen Essenspause (kurz vor dem Fastenbrechen sind Plätze in Restaurants rar) in den Saal und führten uns den neusten Teil über den schwarz-weißen Krieger zu Gemüt.&#xA;&#xA;Hanni mit einem Kung-Fu-Panda Pappständer&#xA;&#xA;Nach dem Film schauten wir uns, bei mittlerweile wieder trockenem Wetter, die spektakuläre Lichtershow an, und beendeten damit diesen ereignisreichen Tag.&#xA;&#xA;Die Petronas-Türme von unten, beleuchtet&#xA;&#xA;Im Mittelpunkt des nächsten standen die Batu-Höhlen am Stadtrand von Kuala Lumpur. Nach einer kurzen Zugfahrt steht man schon am Fuße der 272 bunt bemalten Stufen, die einen in die  gewaltige Tempelhöhle führen. In dieser befinden sich mehrere hinduistische Tempel, die von, oft kahlgeschorenen, Gläubigen besucht werden.&#xA;&#xA;Die Stiegen zur Tempelhöhle&#xA;&#xA;Im Inneren der Tempelhöhle&#xA;&#xA;Am Weg die Stufen wieder hinab hatten wir eine eher unerfreuliche Begegnung mit unseren nächsten Verwandten aus dem Tierreich: Um die Tempel herum wohnen sehr viele Makaken, und diese sind es mittlerweile gewöhnt, von Besuchenden freiwillig und unfreiwillig gefüttert zu werden, eine Sache die man eigentlich wirklich nicht machen sollte. Dementsprechend sitzen auf den Stufen zig Affen, die auf Essen warten, und teilweise sehr aufdringlich werden können. Nun ist es aber so, dass Makaken relativ aggressiv werden können, was in Kombination mit schnappschussuchenden Tourist:innen zu brenzligen Situationen führen können, wie wir am Weg hinunter auch miterleben mussten.&#xA;&#xA;Wieder am Boden der Tatsachen angekommen besuchten wir noch die Ramayana-Höhle, in der mittels ca 25 Figurenensembles eben jenes Ramayana, einer der wichtigsten Texte des Hinduismus, dargestellt wurde. In einer Ecke dieser Höhle findet sich auch ein Meditationsraum, in dem durch Lichtpunkte und ruhige Musik eine nahezu psychidelische Stimmung erzeugt wird. Leider waren wir zu spät für die tägliche Yogaeinheit, wir würden aber jedem, der in die Gegend kommt, einen Besuch dieser empfehlen (auch für Nichtyogamachende wie wir, einfach um den Flair mitzubekommen).&#xA;&#xA;Eine der nachgestellten Szenen aus dem Ramayana&#xA;&#xA;In der Meditationshöhle&#xA;&#xA;Nach einem Mittagessen begaben wir uns in die Stadt zurück, wo wir noch durch mehrere Buchgeschäfte schlenderten und den Thean Hou Tempel besuchten, der auf einem Hügel im Süden der Innenstadt erbaut wurde.&#xA;&#xA;Hanni vor dem Thean Hou Tempel&#xA;&#xA;Hanni über einem Bücherregal&#xA;&#xA;Unsere verbleibenden Tage in der Stadt nützten wir hauptsächlich dafür, um Erledigungen zu machen, und verschiedene Bars der Umgebung zu erkunden. Lustigerweise sind diese in dem Viertel, in dem wir wohnten, sehr versteckt, für eine (Her House) musste man erst zwei Stöcke durch ein Wohnhaus schleichen, und dann durch eine verspiegelte Schleuse gehen, bevor man sie betreten konnte (wir schwören, es war kein Nachtclub). Eine andere Bar (PS150) war unscheinbar als Werkstatt getarnt, und nur mithilfe eines  Türstehers, der regelmäßig nach drauße schaute, kam man in das Etablissement (auch hier schwören wir, dass es kein Nachtklub war).&#xA;&#xA;Die Spiegelschleuse vor &#34;Her House&#34;&#xA;&#xA;Kuala Lumpur mag nicht so sauber wie Singapur sein, und nicht so entspannt wie George Town, wir haben unsere Zeit hier dennoch genossen, und alleine die Museen machen einen Besuch der Stadt wert.&#xA;&#xA;Der &#34;Merdeka 118&#34;, der zweithöchste Turm der Welt]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Der letzte Ort unserer Reise war Kuala Lumpur, die Hauptstadt von Malaysia. Wir nutzten unsere letzten fünf Tage dazu, um die Stadt zu erkunden, Dinge für Wien einzukaufen, und uns schon langsam auf das Leben zurück in Österreich einzustellen.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/Aq23wxWH7FC5i7o/preview" alt="Hanni und Anton vor den Petronas-Türmen"></p>



<p>Wir kamen des Abends in KL (wie die coolen Kids sagen) an, und schnell wurde uns klar, dass die Stadt kaum vergleichbar mit unseren vorigen Destinationen war. Nachdem wir viele Wochen in kleinen Orten, auf winzigen Inseln und in dem lupenreinen Singapur verbracht haben, brauchten wir ein bisschen, um uns wieder an eine “normale” Großstadt zu gewöhnen.</p>

<p>Unser erster Besuch galt der “Petaling Straße”, die praktischerweise direkt neben unserem Hotel zu finden war. Diese Straße ist bekannt für ihren Markt, auf dem es neben Gemüse, Fleisch und fertigen Mahlzeiten eine Unmenge an günstigen “Marken”klamotten -uhren und -parfums zu günstigen Preisen zu erstehen ist.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/bK3XxZE9oHtYCYF/preview" alt="Der Markt auf der Petaling Straße"></p>

<p>Nachdem wir hier einmal durchgeschlendert sind, starteten wir einen ersten Spaziergang durch die Nachbarschaft, und konnten dabei gleich einen Blick auf die sehr schöne Jamek-Moschee werfen. Dieses Gebäude steht auf der Landzunge am Zusammenfluss des Klang und des Gombak, wodurch sie noch einmal speziell in Szene gesetzt wird. An unserem letzten Tag in Kuala Lumpur bekamen wir auch die Gelegenheit, die Moschee zu besuchen, wodurch wir sie auch von innen bewundern konnten. Ein freundlicher älterer Herr führte uns dabei durch den Hauptgebetsraum, und beantwortete uns ein paar Fragen zum Islam und dem Ramadan, die wir nach unserer Reise durch Malaysia, ein hauptsächlich muslimisches Land, hatten.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/fKq3kZbEGYtpinj/preview" alt="Die Jamek-Moschee"></p>

<p>In unmittelbarer Umgebung der Moschee liegt der Platz der Unabhängigkeit. Dieser ist umrundet von sehr schönen Bauten, wobei das Sultan Abdul Samad Gebäude speziell ins Auge sticht. Auch wenn das Design keiner fixen Schule folgt, sondern eher versucht, arabisch auszusehen, ist es dennoch sehr schön zu betrachten.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/fgSam7WwaoZ9Jd8/preview" alt="Das Sultan Abdul Samad Gebäude"></p>

<p>An einem der kurzen Enden des Platzes steht der Fahnenmast (einer der höchsten der Welt), auf dem am 31.08.1957 zum ersten Mal die malaiische Fahne gehißt wurde. Auf dem Rasen, der den Platz bedeckt, bereiteten sich Einwohner:innen gerade auf das Fastenbrechen vor, doch leider fing es nach kurzer Zeit zum Regnen an, wodurch die Feierlichkeiten ins Innere verlegt werden mussten. Auch wir suchten im Zentralmarkt Schutz, und nutzten die Gelegenheit gleich, um in dem schönen Art-Deco Gebäude Abend zu Essen. Als wir fertig waren hat es glücklicherweise auch aufgehört zu regnen, und so konnten wir in Ruhe zu unserem Hotel zurück spazieren, um uns zu Ruhe zu begeben.</p>

<p>Gleich neben unserer Unterkunft befindet sich das RexL, eine Art hippes Einkaufszentrum/Kulturzentrum mit Café, Restaurants und Bar. Ein paar secondhand Geschäfte und ein sehr cooles Buchgeschäft, runden das Angebot ab. Spontan haben wir uns entschieden, das immersive Kino, welches auch dort zu finden ist zu besuchen. Wir sind auf Sitzsäcken am Boden gelegen und haben uns eine Stunde verschiedenste Installationen, Kurzfilme angeschaut. Das war sehr beeindruckend und eine tolle Erfahrung.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/oNLgk8aecJ8cxK9/preview" alt="Ein Ausschnitt aus einem immersiven Kurzfilm"></p>

<p>Danach begaben wir uns in das Museum für islamische Kunst. In diesem fanden wir, neben einer Wechselausstellung zu Kalligraphie, auf zwei Stöcken Ausstellungsobjekte und Erklärungen zu den verschiedenen muslimischen Gemeinschaften in Südostasien und zu den größten Feldern der islamischen Kunst, wie Stoffe und Einrichtung. Auch wenn wir einen roten Faden durch die Ausstellungen leider vermisst haben, waren wir trotzdem sehr fasziniert von der Vielfalt und Schönheit der Exponate.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/o9Cb75jTgeDCQm3/preview" alt="Ein Kalligraphie-Gemälde, dass die Kaaba zeigt"></p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/4cPy3ikwPzs66Zg/preview" alt="Ein originaler Innenraum aus einem alten arabischen Gebäude"></p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/2E53qaNSqPqXMT5/preview" alt="Ein goldenes Geschirrset"></p>

<p>Unser nächster Stopp führte uns auf die andere Seite der Innenstadt. Inmitten älterer, geradezu abgefakter Häusern, fällt eines besonders auf. Es ist modern und passt eigentlich nicht in das Bild der Straße. Darin befindet sich das Urban Museum, kurz Ur-Mu. Dort finden sich moderne Bilder und Skulpturen, selbst bezeichnet sich das Museum als eines für schrullige zeitgenössische Kunst.</p>

<p>Nachdem wir in dieser geschwelgt hatten, gönnten wir uns noch einen Kaffe, und machten uns dann auf zu den Petronas-Türmen, dem Wahrzeichen der Stadt. Auch wenn ihnen der Titel des höchsten Gebäude der Welt schon von einigen Jahren abgenommen wurde, sind sie immer noch ein enormer Tourist:innenmagnet, und nachdem wir selber dort waren können wir auch sagen zurecht. Fast bedrohlich ragen die Konstruktionen aus Glas und Stahl in den Himmel, und verbunden durch eine kleine Brücke auf halber Höhe erinnern sie fast an den Rückzugsort eines Superschurkens, anstatt an ein Bürogebäude mit Shoppingcenter.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/7QCGwym7samREHp/preview" alt="Die Petronas-Türme von unten"></p>

<p>Während wir von beiden Seiten der Türme Fotos schossen (Auf der ersten, auf der wir waren, stand die Sonne ungünstig), machten wir Bekanntschaft mit einer professionellen Hobbyfotografin, die von uns Aufnahmen anfertigte, die dem Schlusspunkt so einer wunderbaren Reise würdig waren</p>

<p>Gerade rechtzeitig betraten wir das Innere der Türme, denn plötzlich wandelte sich das leichte Nieseln, das uns außerhalb noch begleitete, in einen massiven Schüttregen, der ein Aufhalten im Freien praktisch unmöglich machte. Nachdem wir so an die beiden Türme gebunden waren, und wir sowieso noch den Einbruch der Nacht abwarten wollten, um die Lichtershow an dem Gebäude zu bewundern, beschlossen wir, eine Pause im Kino bei Kung-Fu Panda 4 zu machen. Gesagt-getan, eilten wir nach einer etwas umständlichen Essenspause (kurz vor dem Fastenbrechen sind Plätze in Restaurants rar) in den Saal und führten uns den neusten Teil über den schwarz-weißen Krieger zu Gemüt.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/f4rYDwSZy6rfDNH/preview" alt="Hanni mit einem Kung-Fu-Panda Pappständer"></p>

<p>Nach dem Film schauten wir uns, bei mittlerweile wieder trockenem Wetter, die spektakuläre Lichtershow an, und beendeten damit diesen ereignisreichen Tag.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/i4E3H7AGArLx49p/preview" alt="Die Petronas-Türme von unten, beleuchtet"></p>

<p>Im Mittelpunkt des nächsten standen die Batu-Höhlen am Stadtrand von Kuala Lumpur. Nach einer kurzen Zugfahrt steht man schon am Fuße der 272 bunt bemalten Stufen, die einen in die  gewaltige Tempelhöhle führen. In dieser befinden sich mehrere hinduistische Tempel, die von, oft kahlgeschorenen, Gläubigen besucht werden.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/Atojnw59qQWjJqg/preview" alt="Die Stiegen zur Tempelhöhle"></p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/9WgpiSzn9A2CKqP/preview" alt="Im Inneren der Tempelhöhle"></p>

<p>Am Weg die Stufen wieder hinab hatten wir eine eher unerfreuliche Begegnung mit unseren nächsten Verwandten aus dem Tierreich: Um die Tempel herum wohnen sehr viele Makaken, und diese sind es mittlerweile gewöhnt, von Besuchenden freiwillig und unfreiwillig gefüttert zu werden, eine Sache die man eigentlich wirklich nicht machen sollte. Dementsprechend sitzen auf den Stufen zig Affen, die auf Essen warten, und teilweise sehr aufdringlich werden können. Nun ist es aber so, dass Makaken relativ aggressiv werden können, was in Kombination mit schnappschussuchenden Tourist:innen zu brenzligen Situationen führen können, wie wir am Weg hinunter auch miterleben mussten.</p>

<p>Wieder am Boden der Tatsachen angekommen besuchten wir noch die Ramayana-Höhle, in der mittels ca 25 Figurenensembles eben jenes Ramayana, einer der wichtigsten Texte des Hinduismus, dargestellt wurde. In einer Ecke dieser Höhle findet sich auch ein Meditationsraum, in dem durch Lichtpunkte und ruhige Musik eine nahezu psychidelische Stimmung erzeugt wird. Leider waren wir zu spät für die tägliche Yogaeinheit, wir würden aber jedem, der in die Gegend kommt, einen Besuch dieser empfehlen (auch für Nichtyogamachende wie wir, einfach um den Flair mitzubekommen).</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/NRNbdH3NKYdqkEk/preview" alt="Eine der nachgestellten Szenen aus dem Ramayana"></p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/zo9eqJ8FmpjWwEa/preview" alt="In der Meditationshöhle"></p>

<p>Nach einem Mittagessen begaben wir uns in die Stadt zurück, wo wir noch durch mehrere Buchgeschäfte schlenderten und den Thean Hou Tempel besuchten, der auf einem Hügel im Süden der Innenstadt erbaut wurde.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/JrTrLHgter9tXYA/preview" alt="Hanni vor dem Thean Hou Tempel"></p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/wPXXNiYRjyry7Zi/preview" alt="Hanni über einem Bücherregal"></p>

<p>Unsere verbleibenden Tage in der Stadt nützten wir hauptsächlich dafür, um Erledigungen zu machen, und verschiedene Bars der Umgebung zu erkunden. Lustigerweise sind diese in dem Viertel, in dem wir wohnten, sehr versteckt, für eine (Her House) musste man erst zwei Stöcke durch ein Wohnhaus schleichen, und dann durch eine verspiegelte Schleuse gehen, bevor man sie betreten konnte (wir schwören, es war kein Nachtclub). Eine andere Bar (PS150) war unscheinbar als Werkstatt getarnt, und nur mithilfe eines  Türstehers, der regelmäßig nach drauße schaute, kam man in das Etablissement (auch hier schwören wir, dass es kein Nachtklub war).</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/aAMgPKb9FRQgAX3/preview" alt="Die Spiegelschleuse vor &#34;Her House&#34;"></p>

<p>Kuala Lumpur mag nicht so sauber wie Singapur sein, und nicht so entspannt wie George Town, wir haben unsere Zeit hier dennoch genossen, und alleine die Museen machen einen Besuch der Stadt wert.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/dC9brebra7Q3p2Q/preview" alt="Der &#34;Merdeka 118&#34;, der zweithöchste Turm der Welt"></p>
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      <guid>https://unterwegs.hanton.at/last-stop-kuala-lumpur</guid>
      <pubDate>Tue, 26 Mar 2024 08:18:20 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Malakka, die Welterbe-Stadt</title>
      <link>https://unterwegs.hanton.at/malakka-die-welterbe-stadt</link>
      <description>&lt;![CDATA[Wie schnell die Zeit doch vergeht, schon sind wir in unserer vorletzten Destination angekommen. Malakka ist eine Hafenstadt, ca. 2 Stunden südlich von Kuala Lumpur. Berühmt ist sie für ihre zahlreichen Kulturerbehäuser und eindrucksvoller Graffitos. Wir freuten wir uns auf 2 Nächte in dieser kleinen Stadt.&#xA;&#xA;Eine bunt gestrichene Uferzeile von Malakka&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Angereist sind wir aus Singapur mittels Bus. Geteilt haben wir uns das Fahrzeug mit einem weiteren Gast, es war also eine spezielle, man könnte sagen private Fahrt. Speziell war auch der Busfahrer. Regelbewusst und effizient (vermutlich damit die Busfahrt rasch vorübergeht und er sich schnellstmöglich in den Feierabend verabschieden kann) hat er uns an der Grenze bei noch fast fahrendem Fahrzeug schon rausgeschmissen, um uns nach der Einreise mit strengem Ton wieder zum Bus zu lotsen. Gut, dass wir nur zu dritt waren. Selbst hat er sich nicht so gern an die Regeln gehalten, Müll der im Bus geblieben ist wurde von ihm aus dem Busfenster auf die Straße entsorgt und auch das Rauchverbotsschild im Bus hat er anscheinend übersehen. &#xA;&#xA;In Malakka angekommen (auch da hat uns der Busfahrer, um Zeit zu sparen, vor anstatt in dem Busbahnhof entlassen), haben wir schnellstmöglich im Hotel eingecheckt, waren Abendessen, und haben uns dann zu Bett begeben, um dem nächsten Tag bestreiten zu können.&#xA;&#xA;Diesen haben wir flanierend gestartet. Die Altstadt ist klein, hat aber einen sehr entspannten Flair. Graffitos, Geschäfte für Handarbeitsartikel und hippe Kaffees wechseln sich einander ab. Es war auch hier sehr heiß, ein Spaziergang an dem sich durch die Stadt schlängelndem Fluss hat für ein wenig Abkühlung gesorgt.&#xA;&#xA;Malakka&#xA;&#xA;Wir waren einenhalb Tage in Malakka und können stolz verkünden: wir haben das meiste der Stadt gesehen. Berühmt ist die Stadt neben ihrem Stadtbild für die Kulturerbehäuser, von jenen haben wir uns ein paar angeschaut. In einem wurde ein Museum für Zheng He eingerichtet, welches sehr detailliert alle Stränge seiner Geschichte in Augenschein nimmt.&#xA;Zheng He war ein wichtiger chinesischer Admiral, welcher von 1405 bis 1433 sieben Erkundungsfahrten machte, die ihn und seine angeblich bis zu 320 Schiff starke Flotte (mit 28.000 Mann) bis zum Horn von Afrika und noch das rote Meer hinauf brachten.&#xA;Malakka diente ihm dabei mehrmals als wichtige Station, und die Stadt betrachtet ihn dementsprechend als einen ihrer großen Söhne.&#xA;&#xA;Eine Miniaturnachbildung von einem Teil von Zheng Hes Flotte&#xA;&#xA;Auf der dem chinesischen Viertel gegenüberliegenden Seite des Flusses sind wir durch den koloniale Bezirk geschlendert. Der Blick vom Hauptplatz auf die umherstehenden rot gestrichenen Häuser ist einer der Touristenmagneten der Stadt. Vor diesen haben sich Fahrradtaxis aufgereiht, welche sehr auffällig geschmückt auf Tourist:innen warteten, um ihnen eine Tour anzubieten.&#xA;&#xA;Hanni vor dem Hauptplatz von Malakka&#xA;&#xA;Auf einem Hügel (dem höchsten Punkt der Stadt) haben wir die Ruinen der ehemaligen Festungskirche besichtigt und auch von dort aus die Aussicht genossen.&#xA;&#xA;Anton vor dem Kirchturm&#xA;&#xA;Eine Bootsfahrt, gemeinsam mit einer chinesischen Tourist:innen Gruppe hat großen Spaß gemacht. Entspannt sind wir 40 Minuten über das Wasser geschippert und haben unter anderem die Wandmalereien direkt am Wasser bewundern können.&#xA;&#xA;Malakka vom Boot aus&#xA;&#xA;Eine weiter Attraktion, welche wir uns nicht entgehen ließen, war ein hoher Turm, auf welcher sich eine drehende Plattform hinaufbewegte. Drinnen konnte man auf Sessel sitzen, die Aussicht über die Hafenstadt genießen und zusätzlich einen Blick aufs Meer erhaschen.&#xA;&#xA;Hanni über Malakka und dem Meer&#xA;&#xA;Malakka hat ganz starke Universitätsstadt Vibes. Sie ist recht klein, das meiste ist zu Fuß erreichbar und die köstlichen Cafés und Bars sind perfekt um den Tag ausklingen zu lassen. Uns hat die Stadt sehr gut gefallen, wir sind froh, dass wir sie uns nicht entgehen haben lassen.&#xA;&#xA; Hanni]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Wie schnell die Zeit doch vergeht, schon sind wir in unserer vorletzten Destination angekommen. Malakka ist eine Hafenstadt, ca. 2 Stunden südlich von Kuala Lumpur. Berühmt ist sie für ihre zahlreichen Kulturerbehäuser und eindrucksvoller Graffitos. Wir freuten wir uns auf 2 Nächte in dieser kleinen Stadt.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/FTcpiso769Qz5pp/preview" alt="Eine bunt gestrichene Uferzeile von Malakka"></p>



<p>Angereist sind wir aus Singapur mittels Bus. Geteilt haben wir uns das Fahrzeug mit einem weiteren Gast, es war also eine spezielle, man könnte sagen private Fahrt. Speziell war auch der Busfahrer. Regelbewusst und effizient (vermutlich damit die Busfahrt rasch vorübergeht und er sich schnellstmöglich in den Feierabend verabschieden kann) hat er uns an der Grenze bei noch fast fahrendem Fahrzeug schon rausgeschmissen, um uns nach der Einreise mit strengem Ton wieder zum Bus zu lotsen. Gut, dass wir nur zu dritt waren. Selbst hat er sich nicht so gern an die Regeln gehalten, Müll der im Bus geblieben ist wurde von ihm aus dem Busfenster auf die Straße entsorgt und auch das Rauchverbotsschild im Bus hat er anscheinend übersehen.</p>

<p>In Malakka angekommen (auch da hat uns der Busfahrer, um Zeit zu sparen, vor anstatt in dem Busbahnhof entlassen), haben wir schnellstmöglich im Hotel eingecheckt, waren Abendessen, und haben uns dann zu Bett begeben, um dem nächsten Tag bestreiten zu können.</p>

<p>Diesen haben wir flanierend gestartet. Die Altstadt ist klein, hat aber einen sehr entspannten Flair. Graffitos, Geschäfte für Handarbeitsartikel und hippe Kaffees wechseln sich einander ab. Es war auch hier sehr heiß, ein Spaziergang an dem sich durch die Stadt schlängelndem Fluss hat für ein wenig Abkühlung gesorgt.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/m6CdpNQRjqsYmHL/preview" alt="Malakka"></p>

<p>Wir waren einenhalb Tage in Malakka und können stolz verkünden: wir haben das meiste der Stadt gesehen. Berühmt ist die Stadt neben ihrem Stadtbild für die Kulturerbehäuser, von jenen haben wir uns ein paar angeschaut. In einem wurde ein Museum für Zheng He eingerichtet, welches sehr detailliert alle Stränge seiner Geschichte in Augenschein nimmt.
Zheng He war ein wichtiger chinesischer Admiral, welcher von 1405 bis 1433 sieben Erkundungsfahrten machte, die ihn und seine angeblich bis zu 320 Schiff starke Flotte (mit 28.000 Mann) bis zum Horn von Afrika und noch das rote Meer hinauf brachten.
Malakka diente ihm dabei mehrmals als wichtige Station, und die Stadt betrachtet ihn dementsprechend als einen ihrer großen Söhne.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/t6XQjqYD5EFAJ5F/preview" alt="Eine Miniaturnachbildung von einem Teil von Zheng Hes Flotte"></p>

<p>Auf der dem chinesischen Viertel gegenüberliegenden Seite des Flusses sind wir durch den koloniale Bezirk geschlendert. Der Blick vom Hauptplatz auf die umherstehenden rot gestrichenen Häuser ist einer der Touristenmagneten der Stadt. Vor diesen haben sich Fahrradtaxis aufgereiht, welche sehr auffällig geschmückt auf Tourist:innen warteten, um ihnen eine Tour anzubieten.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/8qoqSQwnkPcGjWe/preview" alt="Hanni vor dem Hauptplatz von Malakka"></p>

<p>Auf einem Hügel (dem höchsten Punkt der Stadt) haben wir die Ruinen der ehemaligen Festungskirche besichtigt und auch von dort aus die Aussicht genossen.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/qbsG55keRLH8jxP/preview" alt="Anton vor dem Kirchturm"></p>

<p>Eine Bootsfahrt, gemeinsam mit einer chinesischen Tourist:innen Gruppe hat großen Spaß gemacht. Entspannt sind wir 40 Minuten über das Wasser geschippert und haben unter anderem die Wandmalereien direkt am Wasser bewundern können.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/LSam9cE4yB9iF6A/preview" alt="Malakka vom Boot aus"></p>

<p>Eine weiter Attraktion, welche wir uns nicht entgehen ließen, war ein hoher Turm, auf welcher sich eine drehende Plattform hinaufbewegte. Drinnen konnte man auf Sessel sitzen, die Aussicht über die Hafenstadt genießen und zusätzlich einen Blick aufs Meer erhaschen.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/tBFsMLLJ29qQcgB/preview" alt="Hanni über Malakka und dem Meer"></p>

<p>Malakka hat ganz starke Universitätsstadt Vibes. Sie ist recht klein, das meiste ist zu Fuß erreichbar und die köstlichen Cafés und Bars sind perfekt um den Tag ausklingen zu lassen. Uns hat die Stadt sehr gut gefallen, wir sind froh, dass wir sie uns nicht entgehen haben lassen.</p>

<p> <img src="https://cloud.aoellerer.at/s/FEon5jMQZzaHTwi/preview" alt="Hanni"></p>
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      <guid>https://unterwegs.hanton.at/malakka-die-welterbe-stadt</guid>
      <pubDate>Fri, 22 Mar 2024 15:34:45 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Singapur - Ein anderes Südostasien</title>
      <link>https://unterwegs.hanton.at/singapur-ein-anderes-sudostasien</link>
      <description>&lt;![CDATA[Singapur war zwar die vorletzte Großstadt unserer Reise, vom Stil (und Preis) her aber komplett anders als alle vorigen.&#xA;Nicht nur die Dichte an Museen überraschte uns, sondern auch die vielen Grünareale und der gut ausgebaute öffentliche Verkehr.&#xA;&#xA;Ein asiatischer Tempel vor Wolkenkratzern&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Nachdem wir im Hostel (wir haben uns ein Doppelbett im Dormroom für schlappe 18 Euro pro Person und Nacht genommen) eingecheckt haben, machten wir uns sogleich auf den Weg in die Innenstadt, um bei einem Spaziergang erste Eindrücke zu sammeln.&#xA;&#xA;Wir spazierten durch das historische Zentrum, entlang des Flusses, wo früher Schiffe be- und entladen wurden, und kamen dann zum Hafenbecken, welches von beeindruckenden Bauten umrundet ist. Neben zahlreichen Hochhäusern und der Oper sticht einem direkt das futuristische „Marina Bay Sands“ Hotel ins Auge. Auf drei an sich schon gigantischen Wohntürmen thront eine, die Türme verbindende, Aussichtsplattform (auf der wir leider nicht oben waren).&#xA;&#xA;Das „Marina Bay Sands Hotel&#xA;&#xA;In unseren Augen ist es in der Innenstadt von Singapur sehr gut gelungen, den Bedarf nach mehr Platz (der auf so einer kleinen Insel schwierig zu stillen ist) mit der Erhaltung von historischen Gebäuden in Einklang zu bringen.&#xA;Ein wirkliches altes Stadtzentrum wie zum Beispiel in George Town findet man zwar nicht, aber die gut erhaltenen Gebäude aus der Kolonialzeit haben genug Platz bekommen, um nicht von den umstehenden Wolkenkratzern erdrückt zu wirken. &#xA;&#xA;Hanni vor dem Victoriatheater&#xA;&#xA;Nach unserem Spaziergang teilten wir uns auf, während Hanni die Nationalgalerie besuchte, ging Anton ins Museum der asiatischen Zivilisationen. In der Galerie gab es zufälligerweise eine Ausstellung mit dem Titel „Von Südamerika nach Südostasien“, wie passend.  &#xA;&#xA;Das Museum der asiatischen Zivilisationen wiederum zeigt auf mehreren Stöcken sowohl die Geschichte der malaiischen Halbinsel, die schon seit mehr als 1000 Jahren sehr stark durch den Seehandel bestimmt wird, als auch einen kurzen Überblick über die Religionen und Stämme, die in der Region heimisch sind. Untermalt wird das ganze durch wirkliche herausragende Exponate, die in Glasvitrinen gut in Szene gesetzt werden.&#xA;&#xA;Eines der Ausstellungsobjekte im Museum der asiatischen Zivilisationen&#xA;&#xA;Unseren nächsten Tag begannen wir auch historisch, im Nationalmuseum von Singapur. Dieses führte einen gut und vor allem detailliert durch die Geschichte des Landes, und auch dieses Museum war sehr gut aufbereitet.&#xA;&#xA;Immer noch nicht satt von Museen, war unser nächster Halt das „ArtScience Museum“, welches mittels technischer Hilfsmittel Besucher:innen interaktive Kunst präsentiert. Während in einem Raum ein Schmetterlingsschwarm an die Wand projiziert wurde, der größer wurde, je mehr Menschen anwesend waren, konnte man in einem anderen mittels Stoffwürfeln eine kleine Stadt bauen, die von virtuellen Menschen zum Leben erweckt wurde.&#xA;Besonders gut gefallen haben uns zwei Installationen, Miniaturwelten, denen man selber Bewohner:innen hinzufügen konnte. Dafür bekam man eine Papiervorlage von einem Tier oder einem anderen Objekt, malte diese aus, und ließ es dann scannen. Kurz darauf konnte man sehen, wie die eigene Kreation in 3D Form in der an die Wand projizierten Welt auftauchte, und diese dann mittels einer App sogar selber kontrollieren.&#xA;&#xA;Anton beim Ausmalen&#xA;&#xA;Der gemalte Tintenfisch mit dem virutellen Pendant&#xA;&#xA;Eine LED-Installation im ArtScience-Musem&#xA;&#xA;Im ArtScience Museum besuchten wir auch eine zweite Ausstellung über den Mars, wie er von verschiedenen Kulturen seit Jahrtausenden angebetet wird, und wie er heutzutage ein Objekt von wissenschaftlichen Untersuchungen und technischen Aspirationen ist. Auch wenn uns die Ausstellung gefallen hat, fanden wir die erste doch unterhaltsamer.&#xA;&#xA;Nachdem wir das ArtScience Museum verließen, hatten wir für den Tag genug von Museen und begaben uns zu „Gardens by the Bay“.&#xA;„Gardens by the Bay“ ist ein riesiger Park, direkt zwischen dem Zentrum von Singapur und dem Meer gelegen, innerhalb dessen mehrere kleinere Gärten zu lokalen Kulturen, Tieren und anderen Themen angelegt wurden. Auch ein Regenhaus und ein Glashaus mit mediterranen Blumen findet man dort, diese haben wir aber ausgelassen. Im Zentrum des Parks findet sich auch einer der ikonischsten Anblicke der Stadt, die „Supertrees“. Das sind 25-50 Meter hohe „Bäume“ aus Beton und Stahl, die von außen bewachsen sind, und deren Kronen mittels eines Steges verbunden sind. Mit dem Aufzug oben angekommen kann man diesen entlangspazieren und hat dabei einen guten Ausblick auf die Skyline von Singapur.&#xA;&#xA;Der Park mit „Supertrees“&#xA;&#xA;Einige „Supertrees“ von unten&#xA;&#xA;Zum Abschluss des Abends haben wir noch die Licht- und Wassershow im Hafenbecken betrachtet und sind dann zurück ins Hostel.&#xA;&#xA;Die Wassershow&#xA;&#xA;Den nächsten Tag verbrachten wir hauptsächlich mit einem Spaziergang durch die Chinatown von Singapur. Ein Pflichtbesuch ist dabei der Besuch des Tempels, der einen Zahn von Buddha beherbergt. Dies ist ein gewaltiges Gebäude, in dem in einer mit Gold ausgekleideter Nische eben jener Zahn zu finden ist.&#xA;Auch drei kleine Ausstellung zu verschiedenen buddhistischen Themen können besucht werden, und auf dem Dach wurde ein kleiner Garten angelegt, in dessen Zentrum eine der größten Gebetsmühlen der Welt zu finden ist.&#xA;&#xA;Der Tempelraum des Tempels, der einen Zahn von Buddha beherbergt&#xA;&#xA;Unseren letzten Tag in Singapur begannen wir mit dem Besuch der „Battlebox“, des Bunkers, der von den Briten als Kommandozentrale während der erfolglosen Verteidigung der Stadt gedient hat. Mittels eines Audioguides werden hier die Ereignisse bis zur Kapitulation vor dem japanischen Kaiserreich nacherzählt, die authentisch ausgestatteten Räume bauen dazu die richtige Atmosphäre auf.&#xA;&#xA;Eine Figurennachstellung in der Battlebox&#xA;&#xA;Kulinarisch hat Singapur einiges zu bieten. Neben klassischen Fastfoodketten und noblen Restaurants ist es für Locals üblich in sogenannten Foodcourts zu essen. Dort gibt es verschiedenstes Essen und das wichtigste: es ist leistbar. Auf größeren Tischen isst man hier mit Einheimischen das Mittagessen. Tourist:innen haben wir dort weniger gesehen, es ist also ein Eintauchen in den Alltag von Singapurer:innen. &#xA;&#xA;Abgeschlossen haben wir unsern Aufenthalt mit einem Spaziergang entlang des Flusses Singapur, bevor wir uns weiter auf nach Malakka machten.&#xA;&#xA;Singapur ist wirklich eine beeindruckende Stadt, und auch wenn sie um einiges teuerer als die anderen Städte Südostasiens ist, sollte man bei Gelegenheit auf jeden Fall ein paar Tage dort verbringen.&#xA;&#xA;Tiefes Wasser]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Singapur war zwar die vorletzte Großstadt unserer Reise, vom Stil (und Preis) her aber komplett anders als alle vorigen.
Nicht nur die Dichte an Museen überraschte uns, sondern auch die vielen Grünareale und der gut ausgebaute öffentliche Verkehr.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/zH5yNRnFLQze9XW/preview" alt="Ein asiatischer Tempel vor Wolkenkratzern"></p>



<p>Nachdem wir im Hostel (wir haben uns ein Doppelbett im Dormroom für schlappe 18 Euro pro Person und Nacht genommen) eingecheckt haben, machten wir uns sogleich auf den Weg in die Innenstadt, um bei einem Spaziergang erste Eindrücke zu sammeln.</p>

<p>Wir spazierten durch das historische Zentrum, entlang des Flusses, wo früher Schiffe be- und entladen wurden, und kamen dann zum Hafenbecken, welches von beeindruckenden Bauten umrundet ist. Neben zahlreichen Hochhäusern und der Oper sticht einem direkt das futuristische „Marina Bay Sands“ Hotel ins Auge. Auf drei an sich schon gigantischen Wohntürmen thront eine, die Türme verbindende, Aussichtsplattform (auf der wir leider nicht oben waren).</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/CQDqKLxPtgB6ZCz/preview" alt="Das „Marina Bay Sands Hotel"></p>

<p>In unseren Augen ist es in der Innenstadt von Singapur sehr gut gelungen, den Bedarf nach mehr Platz (der auf so einer kleinen Insel schwierig zu stillen ist) mit der Erhaltung von historischen Gebäuden in Einklang zu bringen.
Ein wirkliches altes Stadtzentrum wie zum Beispiel in George Town findet man zwar nicht, aber die gut erhaltenen Gebäude aus der Kolonialzeit haben genug Platz bekommen, um nicht von den umstehenden Wolkenkratzern erdrückt zu wirken.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/XNw9qn4kbwzcTrg/preview" alt="Hanni vor dem Victoriatheater"></p>

<p>Nach unserem Spaziergang teilten wir uns auf, während Hanni die Nationalgalerie besuchte, ging Anton ins Museum der asiatischen Zivilisationen. In der Galerie gab es zufälligerweise eine Ausstellung mit dem Titel „Von Südamerika nach Südostasien“, wie passend.</p>

<p>Das Museum der asiatischen Zivilisationen wiederum zeigt auf mehreren Stöcken sowohl die Geschichte der malaiischen Halbinsel, die schon seit mehr als 1000 Jahren sehr stark durch den Seehandel bestimmt wird, als auch einen kurzen Überblick über die Religionen und Stämme, die in der Region heimisch sind. Untermalt wird das ganze durch wirkliche herausragende Exponate, die in Glasvitrinen gut in Szene gesetzt werden.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/yD734HNGDnraZXE/preview" alt="Eines der Ausstellungsobjekte im Museum der asiatischen Zivilisationen"></p>

<p>Unseren nächsten Tag begannen wir auch historisch, im Nationalmuseum von Singapur. Dieses führte einen gut und vor allem detailliert durch die Geschichte des Landes, und auch dieses Museum war sehr gut aufbereitet.</p>

<p>Immer noch nicht satt von Museen, war unser nächster Halt das „ArtScience Museum“, welches mittels technischer Hilfsmittel Besucher:innen interaktive Kunst präsentiert. Während in einem Raum ein Schmetterlingsschwarm an die Wand projiziert wurde, der größer wurde, je mehr Menschen anwesend waren, konnte man in einem anderen mittels Stoffwürfeln eine kleine Stadt bauen, die von virtuellen Menschen zum Leben erweckt wurde.
Besonders gut gefallen haben uns zwei Installationen, Miniaturwelten, denen man selber Bewohner:innen hinzufügen konnte. Dafür bekam man eine Papiervorlage von einem Tier oder einem anderen Objekt, malte diese aus, und ließ es dann scannen. Kurz darauf konnte man sehen, wie die eigene Kreation in 3D Form in der an die Wand projizierten Welt auftauchte, und diese dann mittels einer App sogar selber kontrollieren.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/FTXwqpikBLyTDdr/preview" alt="Anton beim Ausmalen"></p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/4E3Xw66xoTKoFEb/preview" alt="Der gemalte Tintenfisch mit dem virutellen Pendant"></p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/xdEfAx8xDCe4Pcn/preview" alt="Eine LED-Installation im ArtScience-Musem"></p>

<p>Im ArtScience Museum besuchten wir auch eine zweite Ausstellung über den Mars, wie er von verschiedenen Kulturen seit Jahrtausenden angebetet wird, und wie er heutzutage ein Objekt von wissenschaftlichen Untersuchungen und technischen Aspirationen ist. Auch wenn uns die Ausstellung gefallen hat, fanden wir die erste doch unterhaltsamer.</p>

<p>Nachdem wir das ArtScience Museum verließen, hatten wir für den Tag genug von Museen und begaben uns zu „Gardens by the Bay“.
„Gardens by the Bay“ ist ein riesiger Park, direkt zwischen dem Zentrum von Singapur und dem Meer gelegen, innerhalb dessen mehrere kleinere Gärten zu lokalen Kulturen, Tieren und anderen Themen angelegt wurden. Auch ein Regenhaus und ein Glashaus mit mediterranen Blumen findet man dort, diese haben wir aber ausgelassen. Im Zentrum des Parks findet sich auch einer der ikonischsten Anblicke der Stadt, die „Supertrees“. Das sind 25-50 Meter hohe „Bäume“ aus Beton und Stahl, die von außen bewachsen sind, und deren Kronen mittels eines Steges verbunden sind. Mit dem Aufzug oben angekommen kann man diesen entlangspazieren und hat dabei einen guten Ausblick auf die Skyline von Singapur.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/NMHSNcreqqmioZe/preview" alt="Der Park mit „Supertrees“"></p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/mF4y7jn6aCPKNLH/preview" alt="Einige „Supertrees“ von unten"></p>

<p>Zum Abschluss des Abends haben wir noch die Licht- und Wassershow im Hafenbecken betrachtet und sind dann zurück ins Hostel.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/wWZEpoCyjFmeRYL/preview" alt="Die Wassershow"></p>

<p>Den nächsten Tag verbrachten wir hauptsächlich mit einem Spaziergang durch die Chinatown von Singapur. Ein Pflichtbesuch ist dabei der Besuch des Tempels, der einen Zahn von Buddha beherbergt. Dies ist ein gewaltiges Gebäude, in dem in einer mit Gold ausgekleideter Nische eben jener Zahn zu finden ist.
Auch drei kleine Ausstellung zu verschiedenen buddhistischen Themen können besucht werden, und auf dem Dach wurde ein kleiner Garten angelegt, in dessen Zentrum eine der größten Gebetsmühlen der Welt zu finden ist.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/EBfMebckdjadZDN/preview" alt="Der Tempelraum des Tempels, der einen Zahn von Buddha beherbergt"></p>

<p>Unseren letzten Tag in Singapur begannen wir mit dem Besuch der „Battlebox“, des Bunkers, der von den Briten als Kommandozentrale während der erfolglosen Verteidigung der Stadt gedient hat. Mittels eines Audioguides werden hier die Ereignisse bis zur Kapitulation vor dem japanischen Kaiserreich nacherzählt, die authentisch ausgestatteten Räume bauen dazu die richtige Atmosphäre auf.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/4a4fH2KZy55Azcw/preview" alt="Eine Figurennachstellung in der Battlebox"></p>

<p>Kulinarisch hat Singapur einiges zu bieten. Neben klassischen Fastfoodketten und noblen Restaurants ist es für Locals üblich in sogenannten Foodcourts zu essen. Dort gibt es verschiedenstes Essen und das wichtigste: es ist leistbar. Auf größeren Tischen isst man hier mit Einheimischen das Mittagessen. Tourist:innen haben wir dort weniger gesehen, es ist also ein Eintauchen in den Alltag von Singapurer:innen.</p>

<p>Abgeschlossen haben wir unsern Aufenthalt mit einem Spaziergang entlang des Flusses Singapur, bevor wir uns weiter auf nach Malakka machten.</p>

<p>Singapur ist wirklich eine beeindruckende Stadt, und auch wenn sie um einiges teuerer als die anderen Städte Südostasiens ist, sollte man bei Gelegenheit auf jeden Fall ein paar Tage dort verbringen.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/WAyDXGPAJHSKyge/preview" alt="Tiefes Wasser"></p>
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      <guid>https://unterwegs.hanton.at/singapur-ein-anderes-sudostasien</guid>
      <pubDate>Wed, 20 Mar 2024 01:21:15 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>George Town - ab in die letzte Kulturetappe</title>
      <link>https://unterwegs.hanton.at/george-town-ab-in-die-letzte-kulturetappe</link>
      <description>&lt;![CDATA[Nach Langkawi ließen wir die Kleinstädte endgültig hinter uns und starteten mit George Town (auf der Insel Penang gelegen), einer UNESCO-Weltkulturerbestadt, in die letzte Etappe unserer Reise.&#xA;&#xA;Hanni unter Regenschirmen&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;So wie zwei weitere Ziele, die noch vor uns lagen, fand die größte Entwicklung der Stadt erst ab dem 19. Jahrhundert als Freihafen der Briten statt. Da die malaiische Halbinsel ein wichtiger Halt auf dem Weg zwischen Indien und China war, war die Region im Fokus der britischen, niederländischen und portugiesischen Handelsanstrengungen, und George Town war ein wichtiger Schritt hin zur Dominanz der „East India Company“.&#xA;&#xA;Wie wir in George Town lernten, bestand die Bevölkerung der großen westlichen Freihandelshäfen aber nicht aus Europäer:innen selber, sondern zu größten Teilen aus Chines:innen, die vor der Qing-Dynastie flohen, und aus Inder:innen, die von der „East India Company“ in der Verwaltung eingesetzt wurden.&#xA;&#xA;Dementsprechend ist George Town besonders für seine chinesische und indische Architektur bekannt, welche glücklicherweise so gut erhalten wurde, dass die Stadt 2008 als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde.&#xA;&#xA;Unseren ersten Tag verbrachten wir damit, durch die Stadt zu spazieren, uns durch verschiedene Häuser von reichen chinesischen Familien führen zu lassen, und endlich wieder guten Kaffee zu trinken.&#xA;Die Führungen durch die sehr schönen und gut restaurierten Häuser waren erfrischend abwechslungsreich, war es bei der bekanntesten „Villa“ eine Gruppenaktion, für die man vorab online ein Ticket reservieren musste, so war eine andere ein rein privates Ereignis, bei dem wir von einer Angestellten neben Lebensweisheiten auch Kämme geschenkt bekommen haben.&#xA;&#xA;Die blaue Villa&#xA;&#xA;Anton bei einer Führung durch eines der Häuser&#xA;&#xA;Um zwischendurch ein bisschen was anderes zu tun, besuchten wir auch das „3D-Trick-Art“ Museum, bei welchem wir zwar nur wenig über die Vergangenheit der Insel lernten, aber dafür lustige Fotos machen konnten.&#xA;&#xA;Hanni und Anton&#xA;&#xA;Am Abend trafen wir Adrian, einen Einwohner von Penang, der in einer Backpacker-WhatsApp-Gruppe dazu eingeladen hat, mit ihm einen Ramadan-Markt zu besuchen.&#xA;Diese Märkte werden während des Fastenmonats jeden Abend aufgebaut und oft dafür genutzt, Essen für das Fastenbrechen zu besorgen. Dadurch ergibt es sich, dass es dort sehr viele fertig gekochte Speisen gibt, vor dem Ende des Abendgebets aber nichts gegessen wird (außer man vergisst so wie wir, wo man is(s)t, und stellt sich in Ruhe drei Kokosbällchen hinein, bevor einen die Erkenntnis ereilt).&#xA;Ab knapp 19:30 konnte das Mahl dann beginnen, und wir waren überrascht, wie gesittet die fastenden Personen, die den ganzen Tag nichts zu sich nahem, immer noch speisen konnten.&#xA;&#xA;Adrian ist selber ein Weltreisender, der uns viel über die lokalen Begebenheiten berichten konnte, und mit dem wir auch Erinnerungen an die Heimat austauschen konnten, denn er war vor einigen Jahren zwei Wochen in Österreich.&#xA;Nach einem Abschlussbier trennten sich unsere Wege, aber wir hoffen natürlich, uns einmal gastfreundschaftlich revanchieren zu können.&#xA;&#xA;Adrian, Hanni und Anton&#xA;&#xA;Nachdem wir am ersten Tag einen Teil der Stadt erkundet hatten, beschlossen wir am nächsten Tag mit der Seilbahn auf den Penang-Hügel zu fahren, um von dort ein Panorama über die Insel genießen zu können. Dort angekommen, holte uns aber unser Seilbahn-Fluch ein: Kurz zuvor scheint es zu einem technischen Gebrechen gekommen zu sein, und so war die Anlage derzeit außer Betrieb.&#xA;&#xA;Nachdem uns die 3 Stunden Fußweg bei knapp 32 Grad im Schatten nicht wirklich als Option erschienen, beschlossen wir spontan umzuplanen und besuchten den Kek-Lok-Si-Tempel, der nur wenige hundert Meter entfernt liegt.&#xA;Auf einem sehr großen Areal findet sich dort neben einem Schildkrötenteich und einigen goldenen Buddhas auch die siebenstöckige Pagode der 10.000 Buddhas, von der aus man einen schönen Blick auf George Town hat.&#xA;Hauptattraktion des Komplexes ist aber die 30m hohe Bronzestatue der Göttin der Gnade, die von der obersten Ebene thront und schützend auf die Stadt unter sich schaut.&#xA;&#xA;Hanni und Anton vor dem Tempel der 10.000 Buddhas&#xA;&#xA;Die Statue der Göttin der Gnade&#xA;&#xA;Nach dem Mittagessen machten wir uns auf zu dem nächsten Besuch des Tages: Hannis Vater hat uns einen lokalen Künstler empfohlen, und diesem Hinweis folgend machten wir uns auf den Weg zu seinem Atelier. Wie sich glücklicherweise herausstellte ist Ch&#39;ng Kiah Kiean kein abgehobener Exzentriker, der nur mit Leuten redet, die Bilder im fünfstelligen Bereich kaufen, sondern ein sehr freundlicher Herr, dem seine Überraschung über Besuch offensichtlich anzusehen war.&#xA;Er lud uns auf einen Kaffee, zeigte uns einiger seiner Arbeiten und die Kollektive, in denen er tätig ist, und plauderte mit uns auch sonst über Kunst und das um-die-Welt-reisen.&#xA;&#xA;Hanni und Ch&#39;ng Kiah Kiean&#xA;&#xA;Unseren letzten vollen Tag in George Town verbrachten wir damit, die Dinge zu erledigen, für die wir bis dahin noch keine Zeit gefunden hatten.&#xA;Wir starteten mit einer Führung durch die Reste des Fort Cornwallis, welches von den Briten zur Verteidigung der Stadt erbaut wurde.&#xA;&#xA;Der Blick von Fort Cornwallis aufs Meer&#xA;&#xA;Danach begaben wir uns in Stadtzentrum, um uns einige der chinesischen Klanhäuser anzuschauen. In George Town hatte jede der lokal relevanten chinesischen Kulturen einen eigenen Klan, der sich um die Versorgung von Neuankömmligen kümmerte, Feste ausrichtete, und der Vernetzung diente. Klanhäuser waren (und sind immer noch) einer der Aspekte dieser Vereinigungen, und je größer der Klan, desto größer die Klanhäuser. Die prächtigsten dieser Exemplare haben neben Ahnenaltären und Veranstaltungsbühnen sogar Büroräume und Küchen, und sind bauliche Meisterwerke.&#xA;&#xA;Eines der Klanhäuser&#xA;&#xA;Daran sattgesehen fuhren wir erneut an den Fuße des Penang-Hügels, um ihn diesmal erfolgreich mittels der Bergbahn zu erklimmen.&#xA;Wie im südostasiatischen Bereich üblich befinden sich auch hier auf dem Gipfel einige Besuchendenattraktionen, neben zahlreichen Restaurants und Cafés kann man sich mit einem großen Golfkart einmal den Kamm entlang fahren lassen, eine Kunstausstellung besuchen und ein Bären-Minimundus besuchen (leider mussten wir aus Zeitgründen darauf verzichten).&#xA;&#xA;Hanni hinter einer „I love Penang Hill“-Skulptur&#xA;&#xA;Auch auf dem Penang-Hügel genossen wir die Aussicht, man kann vor der Spitze aus nicht nur ganz George Town überblicken, sondern sogar das Festland in der Ferne sehen.&#xA;&#xA;Der Blick vom Penang-Hügel&#xA;&#xA;Mit diesem wunderbaren Ausblick endete unser Aufenthalt auf Penang aber, und als wir wieder im Tal waren, holten wir unser Gepäck und starteten unsere Reise Richtung Singapur, wo wir am Morgen des nächsten Tages ankommen sollten.&#xA;&#xA;George Town ist wirklich eine fantastische Stadt, deren viele verschiedene Kulturen sich nicht nur in der beeindruckenden Architektur zeigen, sondern sich auch kulinarisch niederschlagen, und so reisten wir nur schweren Herzens weiter.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Nach Langkawi ließen wir die Kleinstädte endgültig hinter uns und starteten mit George Town (auf der Insel Penang gelegen), einer UNESCO-Weltkulturerbestadt, in die letzte Etappe unserer Reise.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/c9dZ3abpcSsZFbG/preview" alt="Hanni unter Regenschirmen"></p>



<p>So wie zwei weitere Ziele, die noch vor uns lagen, fand die größte Entwicklung der Stadt erst ab dem 19. Jahrhundert als Freihafen der Briten statt. Da die malaiische Halbinsel ein wichtiger Halt auf dem Weg zwischen Indien und China war, war die Region im Fokus der britischen, niederländischen und portugiesischen Handelsanstrengungen, und George Town war ein wichtiger Schritt hin zur Dominanz der „East India Company“.</p>

<p>Wie wir in George Town lernten, bestand die Bevölkerung der großen westlichen Freihandelshäfen aber nicht aus Europäer:innen selber, sondern zu größten Teilen aus Chines:innen, die vor der Qing-Dynastie flohen, und aus Inder:innen, die von der „East India Company“ in der Verwaltung eingesetzt wurden.</p>

<p>Dementsprechend ist George Town besonders für seine chinesische und indische Architektur bekannt, welche glücklicherweise so gut erhalten wurde, dass die Stadt 2008 als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde.</p>

<p>Unseren ersten Tag verbrachten wir damit, durch die Stadt zu spazieren, uns durch verschiedene Häuser von reichen chinesischen Familien führen zu lassen, und endlich wieder guten Kaffee zu trinken.
Die Führungen durch die sehr schönen und gut restaurierten Häuser waren erfrischend abwechslungsreich, war es bei der bekanntesten „Villa“ eine Gruppenaktion, für die man vorab online ein Ticket reservieren musste, so war eine andere ein rein privates Ereignis, bei dem wir von einer Angestellten neben Lebensweisheiten auch Kämme geschenkt bekommen haben.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/KjYQQBpqDM5kFoH/preview" alt="Die blaue Villa"></p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/6wCjF8ki7sJkz5F/preview" alt="Anton bei einer Führung durch eines der Häuser"></p>

<p>Um zwischendurch ein bisschen was anderes zu tun, besuchten wir auch das „3D-Trick-Art“ Museum, bei welchem wir zwar nur wenig über die Vergangenheit der Insel lernten, aber dafür lustige Fotos machen konnten.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/iCd7KwtTpimnRfM/preview" alt="Hanni und Anton"></p>

<p>Am Abend trafen wir Adrian, einen Einwohner von Penang, der in einer Backpacker-WhatsApp-Gruppe dazu eingeladen hat, mit ihm einen Ramadan-Markt zu besuchen.
Diese Märkte werden während des Fastenmonats jeden Abend aufgebaut und oft dafür genutzt, Essen für das Fastenbrechen zu besorgen. Dadurch ergibt es sich, dass es dort sehr viele fertig gekochte Speisen gibt, vor dem Ende des Abendgebets aber nichts gegessen wird (außer man vergisst so wie wir, wo man is(s)t, und stellt sich in Ruhe drei Kokosbällchen hinein, bevor einen die Erkenntnis ereilt).
Ab knapp 19:30 konnte das Mahl dann beginnen, und wir waren überrascht, wie gesittet die fastenden Personen, die den ganzen Tag nichts zu sich nahem, immer noch speisen konnten.</p>

<p>Adrian ist selber ein Weltreisender, der uns viel über die lokalen Begebenheiten berichten konnte, und mit dem wir auch Erinnerungen an die Heimat austauschen konnten, denn er war vor einigen Jahren zwei Wochen in Österreich.
Nach einem Abschlussbier trennten sich unsere Wege, aber wir hoffen natürlich, uns einmal gastfreundschaftlich revanchieren zu können.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/pXxJMbWFqxteTMg/preview" alt="Adrian, Hanni und Anton"></p>

<p>Nachdem wir am ersten Tag einen Teil der Stadt erkundet hatten, beschlossen wir am nächsten Tag mit der Seilbahn auf den Penang-Hügel zu fahren, um von dort ein Panorama über die Insel genießen zu können. Dort angekommen, holte uns aber unser Seilbahn-Fluch ein: Kurz zuvor scheint es zu einem technischen Gebrechen gekommen zu sein, und so war die Anlage derzeit außer Betrieb.</p>

<p>Nachdem uns die 3 Stunden Fußweg bei knapp 32 Grad im Schatten nicht wirklich als Option erschienen, beschlossen wir spontan umzuplanen und besuchten den Kek-Lok-Si-Tempel, der nur wenige hundert Meter entfernt liegt.
Auf einem sehr großen Areal findet sich dort neben einem Schildkrötenteich und einigen goldenen Buddhas auch die siebenstöckige Pagode der 10.000 Buddhas, von der aus man einen schönen Blick auf George Town hat.
Hauptattraktion des Komplexes ist aber die 30m hohe Bronzestatue der Göttin der Gnade, die von der obersten Ebene thront und schützend auf die Stadt unter sich schaut.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/MLHcxnCMHAgNamK/preview" alt="Hanni und Anton vor dem Tempel der 10.000 Buddhas"></p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/aMeYR5dSEyew7nA/preview" alt="Die Statue der Göttin der Gnade"></p>

<p>Nach dem Mittagessen machten wir uns auf zu dem nächsten Besuch des Tages: Hannis Vater hat uns einen lokalen Künstler empfohlen, und diesem Hinweis folgend machten wir uns auf den Weg zu seinem Atelier. Wie sich glücklicherweise herausstellte ist Ch&#39;ng Kiah Kiean kein abgehobener Exzentriker, der nur mit Leuten redet, die Bilder im fünfstelligen Bereich kaufen, sondern ein sehr freundlicher Herr, dem seine Überraschung über Besuch offensichtlich anzusehen war.
Er lud uns auf einen Kaffee, zeigte uns einiger seiner Arbeiten und die Kollektive, in denen er tätig ist, und plauderte mit uns auch sonst über Kunst und das um-die-Welt-reisen.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/9SFYM8APpfrYrQZ/preview" alt="Hanni und Ch&#39;ng Kiah Kiean"></p>

<p>Unseren letzten vollen Tag in George Town verbrachten wir damit, die Dinge zu erledigen, für die wir bis dahin noch keine Zeit gefunden hatten.
Wir starteten mit einer Führung durch die Reste des Fort Cornwallis, welches von den Briten zur Verteidigung der Stadt erbaut wurde.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/MNpWzXY9LoaKK2Q/preview" alt="Der Blick von Fort Cornwallis aufs Meer"></p>

<p>Danach begaben wir uns in Stadtzentrum, um uns einige der chinesischen Klanhäuser anzuschauen. In George Town hatte jede der lokal relevanten chinesischen Kulturen einen eigenen Klan, der sich um die Versorgung von Neuankömmligen kümmerte, Feste ausrichtete, und der Vernetzung diente. Klanhäuser waren (und sind immer noch) einer der Aspekte dieser Vereinigungen, und je größer der Klan, desto größer die Klanhäuser. Die prächtigsten dieser Exemplare haben neben Ahnenaltären und Veranstaltungsbühnen sogar Büroräume und Küchen, und sind bauliche Meisterwerke.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/yERTJnPWCeZKaW4/preview" alt="Eines der Klanhäuser"></p>

<p>Daran sattgesehen fuhren wir erneut an den Fuße des Penang-Hügels, um ihn diesmal erfolgreich mittels der Bergbahn zu erklimmen.
Wie im südostasiatischen Bereich üblich befinden sich auch hier auf dem Gipfel einige Besuchendenattraktionen, neben zahlreichen Restaurants und Cafés kann man sich mit einem großen Golfkart einmal den Kamm entlang fahren lassen, eine Kunstausstellung besuchen und ein Bären-Minimundus besuchen (leider mussten wir aus Zeitgründen darauf verzichten).</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/8SaHgqgiTji7goA/preview" alt="Hanni hinter einer „I love Penang Hill“-Skulptur"></p>

<p>Auch auf dem Penang-Hügel genossen wir die Aussicht, man kann vor der Spitze aus nicht nur ganz George Town überblicken, sondern sogar das Festland in der Ferne sehen.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/DzfZD9QKiaGaDQn/preview" alt="Der Blick vom Penang-Hügel"></p>

<p>Mit diesem wunderbaren Ausblick endete unser Aufenthalt auf Penang aber, und als wir wieder im Tal waren, holten wir unser Gepäck und starteten unsere Reise Richtung Singapur, wo wir am Morgen des nächsten Tages ankommen sollten.</p>

<p>George Town ist wirklich eine fantastische Stadt, deren viele verschiedene Kulturen sich nicht nur in der beeindruckenden Architektur zeigen, sondern sich auch kulinarisch niederschlagen, und so reisten wir nur schweren Herzens weiter.</p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://unterwegs.hanton.at/george-town-ab-in-die-letzte-kulturetappe</guid>
      <pubDate>Sat, 16 Mar 2024 15:45:21 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Alles geschlossen in Langkawi?</title>
      <link>https://unterwegs.hanton.at/alles-geschlossen-in-langkawi</link>
      <description>&lt;![CDATA[Unser erster Stop in Malaysia, dem 9. Land welches wir bereisten, war Langkawi, eine Insel im Westen des Landes. Strand hatten wir mittlerweile genug, also wollten wir mal wieder zu anderen Sehenswürdigkeiten. Doch dies war gar nicht so einfach.&#xA;&#xA;Der Adler von Langkawi vor Kuah&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Wir sind am 11. März in Langkawi angekommen. An diesem Tag startete Ramadan, das muslimische Fastenmonat, dessen ersten beiden Tage in Malaysia Feiertage sind (63% der Menschen des Landes sind Muslime). Dadurch hatten die meisten Restaurants, aber auch Attraktionen geschlossen bzw. sperrten früher als sonst zu. &#xA;Unser Hotel befand sich in der Nähe des Hafens, rundherum hat es an die Umgebung der SCS erinnert - mehr Industrie, weniger Tourismus. Wie ausgestorben war das Viertel, nur unsere Schritte waren am Asphalt zu hören. &#xA;&#xA;Wie sie sehen, sehen sie nichts&#xA;&#xA;Daneben haben die Gebetsrufe des Muezzins uns in eine neue Welt tauchen lassen, und sie hat uns gefallen. Am Ende des Tages haben wir dann doch ein Restaurant gefunden, das extra für uns die Lichter anschaltete und Hummus und Falafel servierte.&#xA;&#xA;Hanni hatte einiges an Schlaf nachzuholen und hat hierfür diese erste Nacht in Malaysia genutzt. Nach 11 Stunden mützen haben wir es auf geschafft und sind zu unserem ersten Ziel, ein Reismuseum, gefahren.&#xA;&#xA;Ein Graffiti vor dem Reismuseum&#xA;&#xA;Auf dem Weg dorthin wurde die Tragweite der Feiertage sichtbar. Überall erstreckten sich geschlossene Geschäfte und Gastronomien. Die Straßen waren menschenleer, was vermutlich aber auch an den 34 Grad im Schatten lag. Menschenleer war auch das Reismuseum. Dieses hatte zwar offen, das dazugehörige Restaurant, bei dem wir auf ein Frühstück hofften, war jedoch geschlossen. Neben uns war noch ein zweites Touristenpärchen vorort, sonst hatten wir das Museum für uns. Anschaulich wurde uns hier der Anbau und die Verarbeitung von Reis näher gebracht. Es gab auch kleine Reisfelder und sogar Wasserbüffel, welche man genau inspizieren konnte. Das Museum war spannend, belebter hätte es uns jedoch besser gefallen.&#xA;&#xA;Anton vor einem Reisfeld&#xA;&#xA;Danach hatten wir mehr Lust auf Natur und sind mittels Taxi zu einem Wasserfall gefahren. Nach ein paar Höhenmeter haben wir nicht nur jenen erreicht, sondern auch natürliche Felsbecken, in denen wir auch schwimmen konnten. Das war erfrischend und hat großen Spaß gemacht.&#xA;&#xA;Hanni beim Eingang zum Park&#xA;&#xA;Der Wasserfall von unten&#xA;&#xA;Die Ebene über dem Wasserfall&#xA;&#xA;Nachdem wir abgekühlt waren, wollten wir uns noch eine der größten Attraktionen der Insel anschauen: eine Seilbahn die zu einer schönen Aussicht führt. &#xA;Leider machte diese (dem Feiertag sei dank) auch früher zu, so konnten wir dies nicht zu unserem Reiseportfolio hinzufügen. Etwas bedrückt und verärgert, was wir denn nur auf der Insel machen können, wenn doch alles geschlossen ist, hatte Hanni einen Einfall. Am Hafen gibt es eine Bowlingbahn und mehrere Restaurants, die zumindest am ersten Tag des Ramadans offen hatten. Zu unserem Glück hatte auch an diesem Tag ein bisschen was geöffnet und so haben wir (wir hatten die ganze Halle für uns) ein paar Kegel umgestoßen.&#xA;&#xA;Anton beim Kegeln&#xA;&#xA;Am nächsten Tag machten wir uns auf nach Georgtown, eine kleine Stadt, welche auf einer weiteren Insel liegt.&#xA;&#xA;Im Endeffekt hatten wir einen super Einstieg in Malaysia. Wir waren gespannt was noch auf uns wartete und ob die anderen Orte ein bisschen belebter sein würden.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Unser erster Stop in Malaysia, dem 9. Land welches wir bereisten, war Langkawi, eine Insel im Westen des Landes. Strand hatten wir mittlerweile genug, also wollten wir mal wieder zu anderen Sehenswürdigkeiten. Doch dies war gar nicht so einfach.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/BpqrB6nPtrmg6qc/preview" alt="Der Adler von Langkawi vor Kuah"></p>



<p>Wir sind am 11. März in Langkawi angekommen. An diesem Tag startete Ramadan, das muslimische Fastenmonat, dessen ersten beiden Tage in Malaysia Feiertage sind (63% der Menschen des Landes sind Muslime). Dadurch hatten die meisten Restaurants, aber auch Attraktionen geschlossen bzw. sperrten früher als sonst zu.
Unser Hotel befand sich in der Nähe des Hafens, rundherum hat es an die Umgebung der SCS erinnert – mehr Industrie, weniger Tourismus. Wie ausgestorben war das Viertel, nur unsere Schritte waren am Asphalt zu hören.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/G2MJ5JQDJzGNRJ3/preview" alt="Wie sie sehen, sehen sie nichts"></p>

<p>Daneben haben die Gebetsrufe des Muezzins uns in eine neue Welt tauchen lassen, und sie hat uns gefallen. Am Ende des Tages haben wir dann doch ein Restaurant gefunden, das extra für uns die Lichter anschaltete und Hummus und Falafel servierte.</p>

<p>Hanni hatte einiges an Schlaf nachzuholen und hat hierfür diese erste Nacht in Malaysia genutzt. Nach 11 Stunden mützen haben wir es auf geschafft und sind zu unserem ersten Ziel, ein Reismuseum, gefahren.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/M9HeEa9zR557qxx/preview" alt="Ein Graffiti vor dem Reismuseum"></p>

<p>Auf dem Weg dorthin wurde die Tragweite der Feiertage sichtbar. Überall erstreckten sich geschlossene Geschäfte und Gastronomien. Die Straßen waren menschenleer, was vermutlich aber auch an den 34 Grad im Schatten lag. Menschenleer war auch das Reismuseum. Dieses hatte zwar offen, das dazugehörige Restaurant, bei dem wir auf ein Frühstück hofften, war jedoch geschlossen. Neben uns war noch ein zweites Touristenpärchen vorort, sonst hatten wir das Museum für uns. Anschaulich wurde uns hier der Anbau und die Verarbeitung von Reis näher gebracht. Es gab auch kleine Reisfelder und sogar Wasserbüffel, welche man genau inspizieren konnte. Das Museum war spannend, belebter hätte es uns jedoch besser gefallen.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/jAE6bWbbN8gxwZK/preview" alt="Anton vor einem Reisfeld"></p>

<p>Danach hatten wir mehr Lust auf Natur und sind mittels Taxi zu einem Wasserfall gefahren. Nach ein paar Höhenmeter haben wir nicht nur jenen erreicht, sondern auch natürliche Felsbecken, in denen wir auch schwimmen konnten. Das war erfrischend und hat großen Spaß gemacht.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/L3odYGaD4YasYjY/preview" alt="Hanni beim Eingang zum Park"></p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/Xx6dHaL5WgYBDkQ/preview" alt="Der Wasserfall von unten"></p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/bKmJnnyJ4mmy95x/preview" alt="Die Ebene über dem Wasserfall"></p>

<p>Nachdem wir abgekühlt waren, wollten wir uns noch eine der größten Attraktionen der Insel anschauen: eine Seilbahn die zu einer schönen Aussicht führt.
Leider machte diese (dem Feiertag sei dank) auch früher zu, so konnten wir dies nicht zu unserem Reiseportfolio hinzufügen. Etwas bedrückt und verärgert, was wir denn nur auf der Insel machen können, wenn doch alles geschlossen ist, hatte Hanni einen Einfall. Am Hafen gibt es eine Bowlingbahn und mehrere Restaurants, die zumindest am ersten Tag des Ramadans offen hatten. Zu unserem Glück hatte auch an diesem Tag ein bisschen was geöffnet und so haben wir (wir hatten die ganze Halle für uns) ein paar Kegel umgestoßen.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/Mfxs5qyi9T9L5Ry/preview" alt="Anton beim Kegeln"></p>

<p>Am nächsten Tag machten wir uns auf nach Georgtown, eine kleine Stadt, welche auf einer weiteren Insel liegt.</p>

<p>Im Endeffekt hatten wir einen super Einstieg in Malaysia. Wir waren gespannt was noch auf uns wartete und ob die anderen Orte ein bisschen belebter sein würden.</p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://unterwegs.hanton.at/alles-geschlossen-in-langkawi</guid>
      <pubDate>Wed, 13 Mar 2024 10:37:25 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Malediven oder Thailand? </title>
      <link>https://unterwegs.hanton.at/malediven-oder-thailand</link>
      <description>&lt;![CDATA[Diese Frage kann man sich in der Tat stellen, wenn man die Insel Koh Lipe betritt. Auf dem Weg nach Malaysia war sie die letzte Insel, welche wir besuchten. Mittels Speedboat sind wir nach 3 Stunden Fahrt an einem weißen Sandstrand angekommen.&#xA;&#xA;Ein Strand von Koh Lipe&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Die Insel ist flächenmäßig mit 2 km2 eher klein (zum Vergleich: Koh Lanta hat 30 km2) und ist gut zu Fuß zu erkunden. Das haben wir auch gleich nach dem Ankommen gemacht. Schnell haben wir den Strand erreicht und sind durch den weißen Sand gestapft. Durch die Ebbe hat sich 20m vor dem Strand eine Sandbank gebildet, Anton hat diese erkundet und wurde 3 Mal von einem Fisch gebissen und ist auf einen Seeigel gestiegen - ein wahrlich herzliches Willkommen.&#xA;&#xA;Hanni und Anton chillen am Strand&#xA;&#xA;Nach einem schönen Sonnenuntergang sind wir essen gegangen und haben dank der Klimaanlage (diese hat in Koh Lanta sehr gefehlt) gut geschlafen. &#xA;&#xA;Am nächsten Tag wollten wir, da das Wasser so klar und schön war, schnorcheln gehen - und das diesmal auf eigene Faust. Nachdem wir erfolglos weitere Strände aufsuchen wollten (dabei haben wir festgestellt, dass es sehr viele verlassene Resorts auf der Insel gibt), haben wir uns auf jenem vom vorigen Tag wieder eingefunden. Wir haben uns bei einer Bar eine Taucherbrille und einen Schnorchel geborgt und sind losgetaucht. In der Nähe vom Strand haben wir tatsächlich viele Fische, Anemonen, Seeigel und Korallen entdeckt. Dank einer wasserfesten Hülle (welche Gott sei Dank gehalten hat) haben wir auch Videoaufnahmen von unter Wasser gemacht. Diesmal hat Hanni die Sandbank erkundet und wurde ebenfalls von einem Fisch angeknabbert. Hier ist also Vorsicht geboten.&#xA;&#xA;Hanni beim Schnorcheln&#xA;&#xA;Kurz bevor die Sonne untergegangen ist haben wir uns Früchte und Bier besorgt und stießen am Strand auf unseren letzten Sonnenuntergang in Thailand an.&#xA;&#xA;Die Sonne, die hinter Ko Lipe untergeht&#xA;&#xA;Zum Abendessen haben wir uns einen ganzen Fisch geteilt und uns bereit gemacht für die Weiterreise am nächsten Tag.&#xA;&#xA;Anton und der Fisch&#xA;&#xA;Wer von Thailand nach Malaysia reist (oder umgekehrt), sollte wirklich unbedingt einen Stop auf Ko Lipe machen. Die zwei Nächte, die wir dort verbracht haben wollen wir auf keinen Fall missen. ]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Diese Frage kann man sich in der Tat stellen, wenn man die Insel Koh Lipe betritt. Auf dem Weg nach Malaysia war sie die letzte Insel, welche wir besuchten. Mittels Speedboat sind wir nach 3 Stunden Fahrt an einem weißen Sandstrand angekommen.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/8f8mEKaDWx88PsK/preview" alt="Ein Strand von Koh Lipe"></p>



<p>Die Insel ist flächenmäßig mit 2 km2 eher klein (zum Vergleich: Koh Lanta hat 30 km2) und ist gut zu Fuß zu erkunden. Das haben wir auch gleich nach dem Ankommen gemacht. Schnell haben wir den Strand erreicht und sind durch den weißen Sand gestapft. Durch die Ebbe hat sich 20m vor dem Strand eine Sandbank gebildet, Anton hat diese erkundet und wurde 3 Mal von einem Fisch gebissen und ist auf einen Seeigel gestiegen – ein wahrlich herzliches Willkommen.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/zHkeygnLWkWGNZe/preview" alt="Hanni und Anton chillen am Strand"></p>

<p>Nach einem schönen Sonnenuntergang sind wir essen gegangen und haben dank der Klimaanlage (diese hat in Koh Lanta sehr gefehlt) gut geschlafen.</p>

<p>Am nächsten Tag wollten wir, da das Wasser so klar und schön war, schnorcheln gehen – und das diesmal auf eigene Faust. Nachdem wir erfolglos weitere Strände aufsuchen wollten (dabei haben wir festgestellt, dass es sehr viele verlassene Resorts auf der Insel gibt), haben wir uns auf jenem vom vorigen Tag wieder eingefunden. Wir haben uns bei einer Bar eine Taucherbrille und einen Schnorchel geborgt und sind losgetaucht. In der Nähe vom Strand haben wir tatsächlich viele Fische, Anemonen, Seeigel und Korallen entdeckt. Dank einer wasserfesten Hülle (welche Gott sei Dank gehalten hat) haben wir auch Videoaufnahmen von unter Wasser gemacht. Diesmal hat Hanni die Sandbank erkundet und wurde ebenfalls von einem Fisch angeknabbert. Hier ist also Vorsicht geboten.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/ESsC8LEZEnD742Y/preview" alt="Hanni beim Schnorcheln"></p>

<p>Kurz bevor die Sonne untergegangen ist haben wir uns Früchte und Bier besorgt und stießen am Strand auf unseren letzten Sonnenuntergang in Thailand an.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/RP3kb7ZmoPtfYGM/preview" alt="Die Sonne, die hinter Ko Lipe untergeht"></p>

<p>Zum Abendessen haben wir uns einen ganzen Fisch geteilt und uns bereit gemacht für die Weiterreise am nächsten Tag.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/TFB6P4BT7S7Dgan/preview" alt="Anton und der Fisch"></p>

<p>Wer von Thailand nach Malaysia reist (oder umgekehrt), sollte wirklich unbedingt einen Stop auf Ko Lipe machen. Die zwei Nächte, die wir dort verbracht haben wollen wir auf keinen Fall missen.</p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://unterwegs.hanton.at/malediven-oder-thailand</guid>
      <pubDate>Sun, 10 Mar 2024 10:30:36 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Gestrandet auf Koh Lanta</title>
      <link>https://unterwegs.hanton.at/gestrandet-auf-koh-lanta</link>
      <description>&lt;![CDATA[Thailand hat neben Kultur, diverser Tempel und hervorragendem (und vor allem billigen) Essen eine große Auswahl an Inseln, welche zwar schon zum größten Teil von Tourist:innen eingenommen wurden, aber einen Besuch auf jeden Fall Wert sind. Wir haben uns, nachdem wir Ko Phuket unter die Lupe genommen haben, nach Koh Lanta begeben.&#xA;&#xA;Hanni und Anton am Weg zum Strand&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Mittels Fähre fuhren wir vorbei an den berühmten Phi Phi Inseln, welche als riesige Felsen aus dem Meer ragen. Sie sind in sattem Grün bewachsen und am Fuße erstreckt sich feiner Sand und klares Wasser. &#xA;&#xA;Ko Phi Phi Leh&#xA;&#xA;Ein paar Schnappschüsse konnten wir aufnehmen, dann ging es auch schon an unser Ziel: die Insel Koh Lanta.&#xA;Wir haben uns einen Bungalow direkt am Strand genommen, er war recht billig für direkten Strandzugang, die Kakerlaken unterm Bett haben uns erahnen lassen wie es zu dem Preis kam. Ansonsten war die Unterkunft perfekt. Ein Baum, der in unserem Badezimmer gewachsen ist, hat den Charme dieses Etablissements abgerundet.&#xA;&#xA;Unser Badezimmer inklusive Deko&#xA;&#xA;Direkt am Strand hatten wir Liegemöglichkeiten, eine Bar und ein Restaurant, die für unser Wohl gesorgt haben. Schnell war uns klar: da bleiben wir länger.&#xA;&#xA;Anton beim Entspannen am Strand&#xA;&#xA;An unserem 2. Tag haben wir hauptsächlich am Strand entspannt. Bei einem Spaziergang hat Hanni allerlei angespülte Tiere des Meeres gefunden, eine Riesenqualle, ein Seestern und ein Kugelfisch waren zu sehen.&#xA;&#xA;Ein toter Kugelfisch&#xA;&#xA;Am Abend gab es in der Bar neben unserer Unterkunft eine Feuershow. Beeindruckend wurde hier mit Feuer hantiert, experimentiert und jongliert.&#xA;&#xA;Die Feuershow&#xA;&#xA;Leider war unser Bungalow für die nächsten Tage ausgebucht, also haben wir uns für zwei weitere Nächte einen weiteren Bungalow in einer andern Unterkunft gebucht. Diesmal ohne Kakerlaken, dafür mit einem felsenreichen Strand.&#xA;&#xA;Unser zweiter Bungalow&#xA;&#xA;Das war aber eh kein Problem, denn an unserem 4. Tag auf der Insel Ko Lanta haben wir eine 4-Insel-Tour mit Schnorchel-Stops gemacht, und hatten dementsprechend wenig Zeit für Strand und Entspannung. In einer sehr großen Reisegruppe sind wir zunächst auf einem Motorboot zwei Orte zum Schnorcheln angefahren.&#xA;&#xA;Einer der Schnorchelorte&#xA;&#xA;Derzeit sind sehr viele und vor allem große Quallen unterwegs. Laut unserem Guide waren diese nicht lebensgefährlich, meiden sollte man sie trotzdem. Aus diesem Grund hat Hanni das Schnorcheln nicht so genießen können, nach ein paar Blicken Unterwasser war es dann auch genug. Auf der anderen Seite hat Anton die Meeresfauna und -flora mehr genossen und akribisch beobachtet.&#xA;&#xA;Anton beim Schnorcheln&#xA;&#xA;Unser nächster Halt war eine Höhle, durch welche wir schwimmen durften. Mit Schwimmwesten bekleidet haben nicht nur wir diese Sehenswürdigkeit vor uns gehabt, auch einige andere Tourist:innen waren Vorort. Ein Fläche von Orange erstreckte sich vor uns. Durch die doch relativ dunkle Höhle durch haben wir eine kleine Lagune erreicht, die für instagramable Fotos nahezu perfekt war, wären da nicht 50 weitere Fotointeressierte gewesen, die sich auf dem kleinen Raum tummelten. Dennoch ein beeindruckender Naturschauplatz, den wir hier besichtigen durften. &#xA;&#xA;Hanni und Anton vor der Höhle&#xA;&#xA;Zurück am Boot und mit knurrendem Magen haben wir den letzten Stop angesteuert, einen weißer Sandstrand der Insel „Koh Ngai“. Dort haben wir ein Mittagessen bekommen (und wieder gemerkt, dass es für manche Erwachsene eine große Herausforderung darstellt, sich in einer Reihe anzustellen) und hatten Zeit zum Schwimmen oder um sich ein Eis zu kaufen. Der Strand war karibisch schön, lange Sandbänke erstreckten sich vor uns und das Wasser war glasklar.&#xA;&#xA;Der Strand von Koh Ngai&#xA;&#xA;Hanni und Anton beim Eisessen&#xA;&#xA;Am späten Nachmittag waren wir müde und glücklich wieder in unserem Bungalow zurück, diesmal haben keine Kakerlaken auf uns gewartet (juhu!). Unseren letzten Abend verbrachten wir in einem kleinen Lokal, welches die Kunst des Frittierens hervorragend beherrschten. Mit vollem Bauch sind wir gut eingeschlafen und am nächsten Tag zur letzten Insel unseres Thailandaufenthalts gefahren. &#xA;&#xA;Wir können Koh Lanta wirklich empfehlen, das Meer ist wunderbar, die Strände sehr schön und obwohl es sehr auf Tourismus ausgelegt ist, ist dies gar nicht so spürbar. Eine Inseln zum Entspannen.&#xA;&#xA;Die Sonnen geht hinter dem Meer unter]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Thailand hat neben Kultur, diverser Tempel und hervorragendem (und vor allem billigen) Essen eine große Auswahl an Inseln, welche zwar schon zum größten Teil von Tourist:innen eingenommen wurden, aber einen Besuch auf jeden Fall Wert sind. Wir haben uns, nachdem wir Ko Phuket unter die Lupe genommen haben, nach Koh Lanta begeben.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/J7AG2K5QG7tiwHq/preview" alt="Hanni und Anton am Weg zum Strand"></p>



<p>Mittels Fähre fuhren wir vorbei an den berühmten Phi Phi Inseln, welche als riesige Felsen aus dem Meer ragen. Sie sind in sattem Grün bewachsen und am Fuße erstreckt sich feiner Sand und klares Wasser.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/cSfLeEbnzg8FTsB/preview" alt="Ko Phi Phi Leh"></p>

<p>Ein paar Schnappschüsse konnten wir aufnehmen, dann ging es auch schon an unser Ziel: die Insel Koh Lanta.
Wir haben uns einen Bungalow direkt am Strand genommen, er war recht billig für direkten Strandzugang, die Kakerlaken unterm Bett haben uns erahnen lassen wie es zu dem Preis kam. Ansonsten war die Unterkunft perfekt. Ein Baum, der in unserem Badezimmer gewachsen ist, hat den Charme dieses Etablissements abgerundet.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/L2H6PMqE29gg2ez/preview" alt="Unser Badezimmer inklusive Deko"></p>

<p>Direkt am Strand hatten wir Liegemöglichkeiten, eine Bar und ein Restaurant, die für unser Wohl gesorgt haben. Schnell war uns klar: da bleiben wir länger.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/ZTR8qoaKLe68eEb/preview" alt="Anton beim Entspannen am Strand"></p>

<p>An unserem 2. Tag haben wir hauptsächlich am Strand entspannt. Bei einem Spaziergang hat Hanni allerlei angespülte Tiere des Meeres gefunden, eine Riesenqualle, ein Seestern und ein Kugelfisch waren zu sehen.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/2jkesga4TCQHanN/preview" alt="Ein toter Kugelfisch"></p>

<p>Am Abend gab es in der Bar neben unserer Unterkunft eine Feuershow. Beeindruckend wurde hier mit Feuer hantiert, experimentiert und jongliert.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/Dq4sRjC9cT4Msc3/preview" alt="Die Feuershow"></p>

<p>Leider war unser Bungalow für die nächsten Tage ausgebucht, also haben wir uns für zwei weitere Nächte einen weiteren Bungalow in einer andern Unterkunft gebucht. Diesmal ohne Kakerlaken, dafür mit einem felsenreichen Strand.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/o3wadxAgWdcYW7o/preview" alt="Unser zweiter Bungalow"></p>

<p>Das war aber eh kein Problem, denn an unserem 4. Tag auf der Insel Ko Lanta haben wir eine 4-Insel-Tour mit Schnorchel-Stops gemacht, und hatten dementsprechend wenig Zeit für Strand und Entspannung. In einer sehr großen Reisegruppe sind wir zunächst auf einem Motorboot zwei Orte zum Schnorcheln angefahren.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/S9HN7QQTycHDY7i/preview" alt="Einer der Schnorchelorte"></p>

<p>Derzeit sind sehr viele und vor allem große Quallen unterwegs. Laut unserem Guide waren diese nicht lebensgefährlich, meiden sollte man sie trotzdem. Aus diesem Grund hat Hanni das Schnorcheln nicht so genießen können, nach ein paar Blicken Unterwasser war es dann auch genug. Auf der anderen Seite hat Anton die Meeresfauna und -flora mehr genossen und akribisch beobachtet.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/sy24cRRz3qJ23Rk/preview" alt="Anton beim Schnorcheln"></p>

<p>Unser nächster Halt war eine Höhle, durch welche wir schwimmen durften. Mit Schwimmwesten bekleidet haben nicht nur wir diese Sehenswürdigkeit vor uns gehabt, auch einige andere Tourist:innen waren Vorort. Ein Fläche von Orange erstreckte sich vor uns. Durch die doch relativ dunkle Höhle durch haben wir eine kleine Lagune erreicht, die für instagramable Fotos nahezu perfekt war, wären da nicht 50 weitere Fotointeressierte gewesen, die sich auf dem kleinen Raum tummelten. Dennoch ein beeindruckender Naturschauplatz, den wir hier besichtigen durften.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/zD87GKNtm87XF9C/preview" alt="Hanni und Anton vor der Höhle"></p>

<p>Zurück am Boot und mit knurrendem Magen haben wir den letzten Stop angesteuert, einen weißer Sandstrand der Insel „Koh Ngai“. Dort haben wir ein Mittagessen bekommen (und wieder gemerkt, dass es für manche Erwachsene eine große Herausforderung darstellt, sich in einer Reihe anzustellen) und hatten Zeit zum Schwimmen oder um sich ein Eis zu kaufen. Der Strand war karibisch schön, lange Sandbänke erstreckten sich vor uns und das Wasser war glasklar.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/sTat32Ay68Dti9q/preview" alt="Der Strand von Koh Ngai"></p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/5A6fdBeSeMcg8DZ/preview" alt="Hanni und Anton beim Eisessen"></p>

<p>Am späten Nachmittag waren wir müde und glücklich wieder in unserem Bungalow zurück, diesmal haben keine Kakerlaken auf uns gewartet (juhu!). Unseren letzten Abend verbrachten wir in einem kleinen Lokal, welches die Kunst des Frittierens hervorragend beherrschten. Mit vollem Bauch sind wir gut eingeschlafen und am nächsten Tag zur letzten Insel unseres Thailandaufenthalts gefahren.</p>

<p>Wir können Koh Lanta wirklich empfehlen, das Meer ist wunderbar, die Strände sehr schön und obwohl es sehr auf Tourismus ausgelegt ist, ist dies gar nicht so spürbar. Eine Inseln zum Entspannen.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/kQYfDBBPG7CzMJB/preview" alt="Die Sonnen geht hinter dem Meer unter"></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://unterwegs.hanton.at/gestrandet-auf-koh-lanta</guid>
      <pubDate>Sat, 09 Mar 2024 14:23:21 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Patong - auf Ko Phuket</title>
      <link>https://unterwegs.hanton.at/patong-auf-ko-phuket</link>
      <description>&lt;![CDATA[Die erste Insel, die wir auf unserer Tour entlang der Westküste der Malaiischen Halbinsel anliefen, war Ko Phuket.&#xA;Hier verschnauften wir nach den anstrengenden letzten Tagen ein bisschen, planten unsere nächste Etappe und feierten Antons Geburtstag.&#xA;&#xA;Hanni und Anton im japanischen Restaurant&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Nach einem Tag in Bangkok, den wir tatsächlich alleinig am Chatuchak-Markt verbrachten, stiegen wir in den Nachtbus nach Ko Phuket, wo wir am nächsten Tag frühmorgens ankamen.&#xA;Von der Busstation aus nahmen wir direkt ein Taxi zu unserem Hotel in Patong, der größten und touristisch erschlossensten Stadt der Insel.&#xA;&#xA;Der Flair ist durchaus vergleichbar zu den bekannten Urlaubsorten an der Adriaküste wie Lignano und Bibione, nur dass Prostitution hier leider ein viel größeres Thema ist.&#xA;Abseits dieser Schatten gibt es in Patong viele Angebote zum Jetski-fahren, Parasailing und für weiteren Zeitvertreib.&#xA;Jeden Abend finden in der lokalen Muay Thai-Arena ein Kampfsportevent statt, und wenn man will kann man sich sogar selbst in der Kust des Kickboxens ausbilden lassen.&#xA;Auch kulinarisch ist die Stadt sehr gut aufgestellt, neben nationaler Küche gibt es französische Bistrots, italienische Pizzerien und japanische Sushilokale &#xA;(Fun Fact: In vielen Ländern ist Pizza nicht das günstige Straßenessen, dass es in Mitteleuropa oder Kuba sein mag, sondern oft eine der teuersten Optionen auf der Speisekarte).&#xA;&#xA;Ko Phuket ist auch eine der wenigen Inseln in Thailand, auf denen man surfen kann, leider fiel der Plan eines Geburtstagswellenritts aber ins Wasser, da die Saison erst im Mai beginnt.&#xA;&#xA;Anton nicht am Surfbrett&#xA;&#xA;Um Antons Geburtstag dennoch würdig zu feiern, gingen wir des Abends in ein japanisches Restaurant Sushi essen.&#xA;Neben den Klassikern wie Avocadomaki und Lachssushi wurde auch Fusionsküche in der Form von Sushi-Tacos und Makirollen mit thailändischem Touch angeboten.&#xA;Zur Nachspeise konnte man zwischen selbstgemachtem Eis, Tiramisu und Yoghurt-Fruchtmischungen wählen.&#xA;Dazu noch eine Runde ausgezeichneter Cocktails, verließen wir schlussendlich Pappsatt das Lokal.&#xA;&#xA;Doch damit nicht genug: Um den Abend passend abzurunden gingen wir noch in eine Bar mit Fassbier, was in Südostasien selbst in Urlaubsorten eine Seltenheit ist.&#xA;&#xA;Bier und Cocktail&#xA;&#xA;Zu Livemusik stießen wir auf die 28 vergangenen Jahre an, bevor wir dann ins Hotel rollten und uns schlafen legten - ein wunderbarer Geburtstag.&#xA;&#xA;Den Rest unserer Zeit auf der Insel verbrachten wir damit, uns für die nächsten Tage an der Küste vorzubereiten indem wir den ganzen Tag am Strand entspannten.&#xA;&#xA;Der Sonnenuntergang vom Strand von Patong aus]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Die erste Insel, die wir auf unserer Tour entlang der Westküste der Malaiischen Halbinsel anliefen, war Ko Phuket.
Hier verschnauften wir nach den anstrengenden letzten Tagen ein bisschen, planten unsere nächste Etappe und feierten Antons Geburtstag.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/qeat7rGeG7tgEmH/preview" alt="Hanni und Anton im japanischen Restaurant"></p>



<p>Nach einem Tag in Bangkok, den wir tatsächlich alleinig am Chatuchak-Markt verbrachten, stiegen wir in den Nachtbus nach Ko Phuket, wo wir am nächsten Tag frühmorgens ankamen.
Von der Busstation aus nahmen wir direkt ein Taxi zu unserem Hotel in Patong, der größten und touristisch erschlossensten Stadt der Insel.</p>

<p>Der Flair ist durchaus vergleichbar zu den bekannten Urlaubsorten an der Adriaküste wie Lignano und Bibione, nur dass Prostitution hier leider ein viel größeres Thema ist.
Abseits dieser Schatten gibt es in Patong viele Angebote zum Jetski-fahren, Parasailing und für weiteren Zeitvertreib.
Jeden Abend finden in der lokalen Muay Thai-Arena ein Kampfsportevent statt, und wenn man will kann man sich sogar selbst in der Kust des Kickboxens ausbilden lassen.
Auch kulinarisch ist die Stadt sehr gut aufgestellt, neben nationaler Küche gibt es französische Bistrots, italienische Pizzerien und japanische Sushilokale
(Fun Fact: In vielen Ländern ist Pizza nicht das günstige Straßenessen, dass es in Mitteleuropa oder Kuba sein mag, sondern oft eine der teuersten Optionen auf der Speisekarte).</p>

<p>Ko Phuket ist auch eine der wenigen Inseln in Thailand, auf denen man surfen kann, leider fiel der Plan eines Geburtstagswellenritts aber ins Wasser, da die Saison erst im Mai beginnt.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/nJkq7yoWxTJMpdQ/preview" alt="Anton nicht am Surfbrett"></p>

<p>Um Antons Geburtstag dennoch würdig zu feiern, gingen wir des Abends in ein japanisches Restaurant Sushi essen.
Neben den Klassikern wie Avocadomaki und Lachssushi wurde auch Fusionsküche in der Form von Sushi-Tacos und Makirollen mit thailändischem Touch angeboten.
Zur Nachspeise konnte man zwischen selbstgemachtem Eis, Tiramisu und Yoghurt-Fruchtmischungen wählen.
Dazu noch eine Runde ausgezeichneter Cocktails, verließen wir schlussendlich Pappsatt das Lokal.</p>

<p>Doch damit nicht genug: Um den Abend passend abzurunden gingen wir noch in eine Bar mit Fassbier, was in Südostasien selbst in Urlaubsorten eine Seltenheit ist.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/iaogNoH7j7KN6T6/preview" alt="Bier und Cocktail"></p>

<p>Zu Livemusik stießen wir auf die 28 vergangenen Jahre an, bevor wir dann ins Hotel rollten und uns schlafen legten – ein wunderbarer Geburtstag.</p>

<p>Den Rest unserer Zeit auf der Insel verbrachten wir damit, uns für die nächsten Tage an der Küste vorzubereiten indem wir den ganzen Tag am Strand entspannten.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/fLwb7HtLrMWJYJ7/preview" alt="Der Sonnenuntergang vom Strand von Patong aus"></p>
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      <guid>https://unterwegs.hanton.at/patong-auf-ko-phuket</guid>
      <pubDate>Tue, 05 Mar 2024 05:41:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Phanom Rung - Ein letztes Mal Khmer</title>
      <link>https://unterwegs.hanton.at/phanom-rung-ein-letztes-mal-khmer</link>
      <description>&lt;![CDATA[Nun in Thailand angekommen, war unser erster Stopp Buri Ram, eine kleinere Provinzhauptstadt zwischen Laos und Bangkok. Der Zweck unseres Aufenthaltes war aber nicht, noch einmal das das Land abseits der Tourist:innenmassen zu genießen, sondern um Phanom Rung, einen der größten Khmer-Tempel von Thailand zu besuchen.&#xA;&#xA;Hanni und Anton vor Phanom Rung&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Am späten Nachmittag kamen wir mit dem Zug in Buri Ram an und quartierten uns direkt in das Hotel beim Bahnhof ein, von wo aus wir am nächsten Abend weiter nach Bangkok reisen wollten.&#xA;So wie bereits in Champasak war unser Plan, die Ausgrabungsstätte zu besuchen, sehr von den lokalen Gegebenheiten abhängig, und nachdem auch die Rezeptionistin uns nur ein relativ teueres Taxi anbieten konnte (Phanom Rung liegt ca 1h30 von Buri Ram entfernt), entschlossen wir uns dazu, am nächsten Tag einfach früh aufzustehen um auf eigene Faust unseren Weg zu der Tempelanlage zu finden.&#xA;&#xA;Gesagt, getan standen wir kurz nach Beginn des Frühstücks beim Buffet, um uns für unseren Ausflug zu stärken, und nach einem kurzen hin und her bezüglich der Wäschewascheinrichtung des Hotels (wie sich schließlich herausstellte gab es, anders als am Abend davor versprochen, keine), machten wir uns auf den Weg zum Busbahnhof.&#xA;Dort angekommen ließen wir uns von mehreren sehr freundlichen Angestellten dazu beraten, wie wir am Besten nach Phanom Rung kommen würden. Offensichtlich wird die Tempelanlage hauptsächlich von Personen aus der Region besucht, die alle entweder einen Motoroller oder ein Auto besitzen, und so gibt es keinen öffentlichen Service, der einen direkt zum Eingang bringt.&#xA;Den erste Plan, mit einem Regionalvan zum nähesten Ort zu fahren, um von dort ein Motorradtaxi zum Tempel zu nehmen, verwarfen wir sogleich, da besagter Van erst einenhalb Stunden später fahren würde. Der zweite Plan der für uns geschmiedet wurde war, mit einem Regionalvan in eine größere Stadt zu fahren, und von dort aus dann weiter zu improvisieren, und in vollem Vertrauen auf unsere Fähigkeiten dazu entschlossen wir uns auch für diese Option.&#xA;Circa eine Stunde später kamen wir in Nang Rong an, wo uns zu unserem Glück ein Taxifahrer direkt eine Tour zu Phanom Rung und Muang Tam zu einem für uns akzeptablen Preis anbot.&#xA;Endlich bei Phanom Rung angekommen kauften wir unsere Tickets und betraten das Tempelgelände.&#xA;&#xA;Die Stufen am Eingang von Phanom Rung&#xA;&#xA;Der „Rung“ Berg, der dem Tempel seinen Namen gibt, ist ein erloschener Vulkan, und in der lokalen Mythologie wurde er als Symbol des heiligen Berges betrachtet, auf dem der Gott Shiva wohnt.&#xA;Dementsprechend wurde hier ein Tempel gebaut, wobei die heute noch sichtbaren Bauten hauptsächlich aus dem 11. Jahrhundert stammen, also aus der gleichen Zeit, in der auch Angkor Wat und Wat Phu erbaut wurden.&#xA;Auch von Phanom Rung aus führt ein Weg nach Angkor, und auch hier blieb uns seine Erforschung aus Zeitgründen leider verwehrt.&#xA;Wie sich herausstellte, scheint die Tempelanlage auch ein beliebter Ausflugsort für Schulklassen zu sein, und so bahnten wir uns unseren Weg durch das Gelände zwischen T-Shirt-farblich sortierten Gruppen an Kindern und Jugendlichen (und teilten dazwischen das ein oder andere High-Five aus).&#xA;&#xA;Schulgruppen am Weg zum Tempel&#xA;&#xA;Eine der beeindruckendsten Bauten von Phanom Rung ist der gepflasterte Pfad, der vom Eingang durch die Sohle des Kraters bis wieder hinauf zum Heiligtum führt. Von der ersten Platform aus führt ein weiterer Weg zu mehreren Teichen, die im Kessel des Vulkans angelegt wurden, und vermutlich auch für Zeremonien genutzt wurden.&#xA;&#xA;Die Stufen zum Tempel&#xA;&#xA;Auf der obersten Platform angekommen steht man schlussendlich vor dem zentralen Tempelgebäude. Dieses besteht aus einem äußeren und einem inneren Rundgang, in deren Mitte dann das zentrale Heiligtum, ein einzelner Turm, steht. Dieser ist noch beeindruckend gut erhalten beziehungsweise restauriert worden, der heilige „Lingam“, der in seinem inneren Stand ist aber leider nicht mehr vorort.&#xA;Sehr sehenswert an dem Tempel sind auch die Turstürze, auf denen kunstvoll Szenen aus der hinduistischen Mythologie abgebildet sind.&#xA;&#xA;Der Tempel von außen&#xA;&#xA;Anton im Hof des Tempels&#xA;&#xA;Der Turm des zentralen Heiligtums&#xA;&#xA;Nachdem wir Phanom Rung fertig erkundet hatten, begaben wir uns zurück zu unserem Taxi, um zu „Muang Tam“ zu fahren.&#xA;Muang Tam ist eine weitere, nicht ganz so bekannte, Tempelanlage aus der Khmer Zeit (auch aus dem 11. Jahrhundert), die auch an der Straße von Angkor nach Phanom Rung (und von dort aus weiter) stand.&#xA;Im Vergleich zu anderen Tempel des Baustils weist Muang Tam zwei Besonderheiten auf: Erstens befinden sich innerhalb der ersten Mauer vier Wasserbecken, die in L-Form die Ecken des Gebiets abstecken, und zweitens sind die fünf Türme im Zentrum des Tempels nicht in „Quincunx“ (aka „Würfelform“) aufgestellt, sondern drei auf einer Linie, und zwei auf einer weiteren dahinter.&#xA;Besagte Teiche sind heutzutage mittlerweile versiegt, und auch der zentrale und größte der fünf Türme konnte leider nicht mehr restauriert werden, aber dennoch ist es schön durch die Stätte zu schreiten und sich vorzustellen, wie der Tempel vor eintausend Jahren ausgesehen haben muss.&#xA;&#xA;Mung Tam&#xA;&#xA;Hanni zwischen den (Resten) der fünf Türme&#xA;&#xA;Daran satt gesehen, kehrten wir nun endlich nach Buri Ram zurück, wo wir uns noch ein spätes Mittagessen und einen Kaffee genehmigten, bevor wir uns für die Weiterfahrt nach Bangkok fertig machten.&#xA;&#xA;Phanom Rung und Muang Tam sind definitiv sehr schöne Tempelanlagen, aber man muss ehrlich zugeben, dass sie durch ihre Abgelegenheit eher etwas für komplette Khmer-Fans und Reisende mit viel Zeit sind. Ein Schmankerl ist aber definitiv, dass man hier ein Eck Thailands kennenlernt, welches kaum Kontakt mit Tourist:innen hat, und einem so einen neuen Blickwinkel ermöglicht.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Nun in Thailand angekommen, war unser erster Stopp Buri Ram, eine kleinere Provinzhauptstadt zwischen Laos und Bangkok. Der Zweck unseres Aufenthaltes war aber nicht, noch einmal das das Land abseits der Tourist:innenmassen zu genießen, sondern um Phanom Rung, einen der größten Khmer-Tempel von Thailand zu besuchen.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/HARRRPNdnobmg22/preview" alt="Hanni und Anton vor Phanom Rung"></p>



<p>Am späten Nachmittag kamen wir mit dem Zug in Buri Ram an und quartierten uns direkt in das Hotel beim Bahnhof ein, von wo aus wir am nächsten Abend weiter nach Bangkok reisen wollten.
So wie bereits in Champasak war unser Plan, die Ausgrabungsstätte zu besuchen, sehr von den lokalen Gegebenheiten abhängig, und nachdem auch die Rezeptionistin uns nur ein relativ teueres Taxi anbieten konnte (Phanom Rung liegt ca 1h30 von Buri Ram entfernt), entschlossen wir uns dazu, am nächsten Tag einfach früh aufzustehen um auf eigene Faust unseren Weg zu der Tempelanlage zu finden.</p>

<p>Gesagt, getan standen wir kurz nach Beginn des Frühstücks beim Buffet, um uns für unseren Ausflug zu stärken, und nach einem kurzen hin und her bezüglich der Wäschewascheinrichtung des Hotels (wie sich schließlich herausstellte gab es, anders als am Abend davor versprochen, keine), machten wir uns auf den Weg zum Busbahnhof.
Dort angekommen ließen wir uns von mehreren sehr freundlichen Angestellten dazu beraten, wie wir am Besten nach Phanom Rung kommen würden. Offensichtlich wird die Tempelanlage hauptsächlich von Personen aus der Region besucht, die alle entweder einen Motoroller oder ein Auto besitzen, und so gibt es keinen öffentlichen Service, der einen direkt zum Eingang bringt.
Den erste Plan, mit einem Regionalvan zum nähesten Ort zu fahren, um von dort ein Motorradtaxi zum Tempel zu nehmen, verwarfen wir sogleich, da besagter Van erst einenhalb Stunden später fahren würde. Der zweite Plan der für uns geschmiedet wurde war, mit einem Regionalvan in eine größere Stadt zu fahren, und von dort aus dann weiter zu improvisieren, und in vollem Vertrauen auf unsere Fähigkeiten dazu entschlossen wir uns auch für diese Option.
Circa eine Stunde später kamen wir in Nang Rong an, wo uns zu unserem Glück ein Taxifahrer direkt eine Tour zu Phanom Rung und Muang Tam zu einem für uns akzeptablen Preis anbot.
Endlich bei Phanom Rung angekommen kauften wir unsere Tickets und betraten das Tempelgelände.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/wZJnP4GjHPspGmD/preview" alt="Die Stufen am Eingang von Phanom Rung"></p>

<p>Der „Rung“ Berg, der dem Tempel seinen Namen gibt, ist ein erloschener Vulkan, und in der lokalen Mythologie wurde er als Symbol des heiligen Berges betrachtet, auf dem der Gott Shiva wohnt.
Dementsprechend wurde hier ein Tempel gebaut, wobei die heute noch sichtbaren Bauten hauptsächlich aus dem 11. Jahrhundert stammen, also aus der gleichen Zeit, in der auch Angkor Wat und Wat Phu erbaut wurden.
Auch von Phanom Rung aus führt ein Weg nach Angkor, und auch hier blieb uns seine Erforschung aus Zeitgründen leider verwehrt.
Wie sich herausstellte, scheint die Tempelanlage auch ein beliebter Ausflugsort für Schulklassen zu sein, und so bahnten wir uns unseren Weg durch das Gelände zwischen T-Shirt-farblich sortierten Gruppen an Kindern und Jugendlichen (und teilten dazwischen das ein oder andere High-Five aus).</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/EWzwnP7eWHgT2qp/preview" alt="Schulgruppen am Weg zum Tempel"></p>

<p>Eine der beeindruckendsten Bauten von Phanom Rung ist der gepflasterte Pfad, der vom Eingang durch die Sohle des Kraters bis wieder hinauf zum Heiligtum führt. Von der ersten Platform aus führt ein weiterer Weg zu mehreren Teichen, die im Kessel des Vulkans angelegt wurden, und vermutlich auch für Zeremonien genutzt wurden.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/reQc393GY7RHbTB/preview" alt="Die Stufen zum Tempel"></p>

<p>Auf der obersten Platform angekommen steht man schlussendlich vor dem zentralen Tempelgebäude. Dieses besteht aus einem äußeren und einem inneren Rundgang, in deren Mitte dann das zentrale Heiligtum, ein einzelner Turm, steht. Dieser ist noch beeindruckend gut erhalten beziehungsweise restauriert worden, der heilige „Lingam“, der in seinem inneren Stand ist aber leider nicht mehr vorort.
Sehr sehenswert an dem Tempel sind auch die Turstürze, auf denen kunstvoll Szenen aus der hinduistischen Mythologie abgebildet sind.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/ZBGCJ2pQKckAxAb/preview" alt="Der Tempel von außen"></p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/ECLN7mp7FHqBaZa/preview" alt="Anton im Hof des Tempels"></p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/5Mko5ya4Ab4G3SC/preview" alt="Der Turm des zentralen Heiligtums"></p>

<p>Nachdem wir Phanom Rung fertig erkundet hatten, begaben wir uns zurück zu unserem Taxi, um zu „Muang Tam“ zu fahren.
Muang Tam ist eine weitere, nicht ganz so bekannte, Tempelanlage aus der Khmer Zeit (auch aus dem 11. Jahrhundert), die auch an der Straße von Angkor nach Phanom Rung (und von dort aus weiter) stand.
Im Vergleich zu anderen Tempel des Baustils weist Muang Tam zwei Besonderheiten auf: Erstens befinden sich innerhalb der ersten Mauer vier Wasserbecken, die in L-Form die Ecken des Gebiets abstecken, und zweitens sind die fünf Türme im Zentrum des Tempels nicht in „Quincunx“ (aka „Würfelform“) aufgestellt, sondern drei auf einer Linie, und zwei auf einer weiteren dahinter.
Besagte Teiche sind heutzutage mittlerweile versiegt, und auch der zentrale und größte der fünf Türme konnte leider nicht mehr restauriert werden, aber dennoch ist es schön durch die Stätte zu schreiten und sich vorzustellen, wie der Tempel vor eintausend Jahren ausgesehen haben muss.</p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/brTY7G3yqtiEiLd/preview" alt="Mung Tam"></p>

<p><img src="https://cloud.aoellerer.at/s/FjazAe6jggcy2q9/preview" alt="Hanni zwischen den (Resten) der fünf Türme"></p>

<p>Daran satt gesehen, kehrten wir nun endlich nach Buri Ram zurück, wo wir uns noch ein spätes Mittagessen und einen Kaffee genehmigten, bevor wir uns für die Weiterfahrt nach Bangkok fertig machten.</p>

<p>Phanom Rung und Muang Tam sind definitiv sehr schöne Tempelanlagen, aber man muss ehrlich zugeben, dass sie durch ihre Abgelegenheit eher etwas für komplette Khmer-Fans und Reisende mit viel Zeit sind. Ein Schmankerl ist aber definitiv, dass man hier ein Eck Thailands kennenlernt, welches kaum Kontakt mit Tourist:innen hat, und einem so einen neuen Blickwinkel ermöglicht.</p>
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      <guid>https://unterwegs.hanton.at/phanom-rung-ein-letztes-mal-khmer</guid>
      <pubDate>Fri, 01 Mar 2024 12:15:01 +0000</pubDate>
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